Im Gegensatz zur rückständigen und viel zu liberalen Gesetzgebung in Deutschland, die zu Urheberrechtsverstößen quasi direkt aufruft, wissen unsere Freunde aus Frankreich sehr genau, wie gute Gesetzgebung auszusehen hat, und präsentieren ein wunderhübsches Weihnachtsgeschenk:
Das Papier [des Gesetzentwurfes] an sich hat es in sich, da es stärker noch in als etwa hierzulande Kopierschutzmaßnahmen zusätzlich rechtlich sanktionieren und das Umgehen der technischen Blockaden kriminalisieren will. Verbände und Firmen der Unterhaltungsindustrie haben überdies einen Änderungsantrag lanciert, mit dem Software für den Dateitransfer verboten würde, die Rechtsverletzungen nicht technisch von vornherein verhindert.
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Wer direkt oder indirekt wissentlich Informationen über Werkzeuge verbreitet, die mit dem Gesetz kriminalisiert werden, soll ebenfalls bestraft werden.
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Darüber hinaus sieht der Entwurf eine Kriminalisierung von Nutzern vor, die Hinweise zum Entfernen digitaler Wasserzeichen geben.
Hartz4all gratuliert zu derart fortschrittlichen Bemühungen, die dazu beitragen werden, den gewaltsamen Raub geistigen Eigentums zu bekämpfen, der alleine in Frankreich täglich 250 Millionen Milliarden Euro Schaden anrichtet und unzählige Leben kostet.
Vergessen Sie nicht: Das Urheberrecht bewahrt uns und unsere Kinder vor dem internationalen Terrorismus und schützt vor der Gefahr des Kommunismus, wobei das ja eigentlich das gleiche ist.