Breaking News: Condoleezza Rice gibt bekannt, dass die US-Regierung den US-Bediensteten Folter zukünftig verbietet!
Nicht verboten sind hingegen völlig zu Recht »a variety of unique and innovative ways, all of which are legal and none of which are torture, to collect vital information«.
Das FUCKUP Weblog hat dazu eine passende Karrikatur ausfindig gemacht.
Uno-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour würdigte die Aussage Rice’ entsprechend:
“Es ist eine Sache zu sagen, wir heißen das nicht gut, und eine andere zu sagen, wir garantieren, dass dies nicht geschehen wird”, sagte die Uno-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour zu den Äußerungen von US-Außenministerin Rice zum Thema Folter während ihrer Europa-Reise. Mit Gefangenenlagern wie Guantanamo wolle die US-Regierung offenbar ein “rechtliches Niemandsland” schaffen, fügte Arbour hinzu. “Ich rufe die USA auf, sich einer Überprüfung (durch Uno-Experten) zu öffnen”, sagte sie. Appelle, man solle der Regierung doch vertrauen, seien “in einer Demokratie nicht hinnehmbar”.
Womit antwortet man als US-amerikanischer Uno-Botschafter darauf? Natürlich mit dem Königsargument aller Argumente (Hartz4all berichtete), das in jeglicher Diskussion stets sämtliche anderweitigen Argumente aussticht und in dessen höchstkomplexer Anwendung nur wenige hochgradige Experten geschult sind: Woanders ist es noch schlimmer!
Binnen weniger Minuten trat im Anschluss der amerikanische Uno-Botschafter John Bolton vor die Presse und wies die Vorwürfe in scharfer Form zurück. “Äußerungen wie die von Frau Arbour helfen uns gar nicht”, sagte er. “Sie sollte sich mal mit den wirklichen Menschenrechtsproblemen in dieser Welt beschäftigen.”
Souverän gemeistert.
Coming up next: Reportage - 99% aller Bürger glauben an den Weihnachtsmann.