Arbeitslose Arbeitsflüchtlinge, denen es unter schwersten Bedingungen aufgrund allgegenwärtiger Repression gelungen war, aus dem Paradies der so genannten Lohnarbeit zu entkommen, konnten von Arbeitslosenjägern erfolgreich aufgegriffen und wieder ordnungsgemäß in die Prozesse der Lohnsklaverei eingegliedert werden. Die Lohnsklavenquote konnte somit unerwartet von 88,5% auf 89,2% angehoben werden.
Politische Wortführer der “Arbeit macht frei”-Ideologie betonten weiterhin, man werde nicht ruhen, bis eine Lohnsklavenquote von 100% erreicht sei, um sämtliche Menschen an den Segnungen der Lohnsklaverei teilhaben zu lassen und jegliche Alternative auszublenden.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos bewertete den Einsatz der Arbeitslosenjäger als gemeinsamen Erfolg der großen Koalition aus den beiden Parteien, die von Terrorismussympathisanten völlig zu Unrecht als Sozialdarwinistische Partei (SPD) und Christdemagogische Union (CDU) bezeichnet werden. Auch wenn man noch nicht von einer “grundlegenden Wende” auf dem Arbeitsmarkt reden könne, sei man auf dem richtigen Weg, das allgemeine Repressionslevel zu erhöhen.
Ähnlich äußerte sich Bundesarbeitsminister Franz Müntefering. Er rief Politik und Wirtschaft zu gemeinsamer Kraftanstrengung auf, um die “positiven Tendenzen” der fortschreitenden Repression weiter zu stärken. Dazu gehöre die konsequente Fortsetzung der begonnenen Repressions-Reformen am Arbeitsmarkt: Nur wer arbeitet, soll auch essen.
Zur Umsetzung dieser konsequenten Fortsetzung der Repressions-Reformen werden zurzeit folgende Maßnahmen beschlossen, um das faule Arbeitslosengesindel zu disziplinieren:
Gegenüber Hartz4all betonte man ergänzend, niemand habe ”die Absicht, Wohnungslosigkeit herbeizuführen”, sollte sie allerdings dennoch überraschend eintreten, würde man sie mit einem menschenverachtenden Achselzucken und traurigem Gesichtsausdruck teilnahmslos zur Kenntnis nehmen.


