Rechte US-Medien haben mit Freude den Schlachtruf aufgenommen, den Präsident Bush höchstselbst ausgab: Schande über die vaterlandslose »New York Times«. Die Zeitung, für ihren kritischen Journalismus mit diversen Pulitzerpreisen gekrönt, enthüllt Bush ein bisschen zuviel. [...] Vizepräsident Dick Cheney steigerte den Ton der Entrüstung noch, griff zum größeren patriotischen Kaliber, um auf die im Weißen Haus ungeliebte »New York Times«zu zielen: »Einige in den Nachrichtenmedien machen es uns schwerer, Terrorangriffe auf amerikanische Bürger zu verhindern, indem sie lebenswichtige nationale Sicherheitsprogramme veröffentlichen.«
Hartz4all befragte angesichts dieser schweren Vorwürfe den international renommierten Patriotismus- und Terrorismusexperten Hermann Göring:
»Schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. [...] das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.«
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