Die Zahl der Lohnsklaven in Deutschland ist im November im Vergleich zum Vormonat erschreckenderweise gestiegen. Die Arbeitsagenturen registrierten unzählige Millionen Lohnsklaven, 25.000 mehr als im Oktober, wie die Bundesagentur für Arbeitsversklavung (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Quote der Lohnsklaven erhöhte sich um 0,1 Punkte auf 89,1 Prozent.
Allerdings gibt es auch Positives zu berichten, denn in ganz Deutschland lag die Zahl der Lohnsklaven gegenüber November 2004 um knapp 274.000 niedriger.
Verblendete Anhänger arbeitsverherrlichender Ideologien des gesamten politischen Spektrums fordern aufgrund der heute präsentierten Zahlen nun ein verstärktes Bemühen zur Erhöhung der Lohnsklavenquote.
Hartz4all, an engstirnigen Anhängern überholter Ideologien nicht interessiert, verweist souverän auf die Zukunft und befragte einen Soziologen:
Hartz4all: Professor Schiwago, verblendete Anhänger arbeitsverherrlichender Ideologien sind stets sehr betroffen, wenn ein Absinken der Lohnsklavenquote vermeldet wird. Wie lässt sich dieses misanthropisch anmutende Verhalten erklären?
Schiwago: Nun, diese verwirrten Menschen hängen sehr an dem alten Prinzip des Tausches Arbeit gegen Nahrung: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen dürfen. Es hat sich durch schwerkriminelle Verhaltensweisen zu Zeiten der landwirtschaftlichen Revolution durchgesetzt und damit den Grundstein der so genannten Zivilisation gelegt, also primär der Arbeit und der hierarchischen Gesellschaft als einzige ihrer genuinen Errungenschaften. Das Aufkommen des Sozialstaates hat die Auswirkungen dieser Denkweise abgeschwächt, aber prinzipiell liegt sie sämtlichen politischen Entscheidungen zugrunde. Sie durchzieht sämtliche Bereiche des Sozialen. Man könnte also zu Recht sagen, die Anhänger des Prinzips “Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen” leben geistig um die 10.000 Jahre in der Vergangenheit.
Hartz4all: Woher kommt die Diskriminierung gegenüber arbeitslosen Menschen?
Schiwago: Dabei geht es viel um Neid. Wenn ein Arbeitender einen Arbeitslosen sieht, der ganz bewusst nicht an Arbeit interessiert ist, erzeugt dies meistens eine typische Reaktion, die wir Experten »schwere Idiotie«nennen: Der Arbeitende denkt sich: »Ey, ich muss arbeiten und der nicht. Doofe Sau, jetzt wähl’ ich CDU« - anstatt der einzig vernünftigen Konsequenz nachzugehen, nämlich vom Arbeitslosen zu lernen und das Arbeiten ebenfalls aufzugeben. Nur durch »schwere Idiotie«, die bereits Kindern anerzogen wird, hält überhaupt das globale Wirtschaftssystem noch zusammen.
Hartz4all: Vielen Dank für das fiktive Gespräch.



Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, legte der Umsatz gegenüber November 2004 um 6,6 Prozent auf 136,1 Milliarden Euro zu. Dagegen wurden in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes nur noch 5,9 Millionen Mens
Aufgenommen: Mai 24, 17:21