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    <title>Hartz4all - Weisheit des Tages</title>
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    <description>Das wohlschmeckende Breitband-Anti-Idiotikum</description>
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    <pubDate>Fri, 20 Jun 2008 10:26:58 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Hartz4all - Weisheit des Tages - Das wohlschmeckende Breitband-Anti-Idiotikum</title>
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    <title>Gefährliche Parallelgesellschaften</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/8-Gefaehrliche-Parallelgesellschaften.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;Wie wiederholt und vehement von Innenministern, Unionspolitikern und anderweitigen Paranoia-Experten angeprangert, haben sich in Deutschland gefährliche Parallelgesellschaften gebildet:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://jungle-world.com/seiten/2007/36/10551.php&quot;&gt;Machen wir uns nichts vor: In den vergangenen Jahren ist, nicht nur in Deutschland, eine gefährliche Parallelgesellschaft entstanden. Eine Gegen­gesellschaft von alten Männern, die sich kurz nach Erfindung des Kugelschreibers vom technischen Fortschritt abgekoppelt haben. Reaktionär, dogmatisch, unbelehrbar - und auch noch mächtig stolz darauf. &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://jungle-world.com/seiten/2007/36/10551.php&quot;&gt;Unsere grundlegenden Werte sind ihnen fremd. Soweit sie davon auch nur Kenntnis erlangen, wollen sie diese Werte zerstören.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;[via &lt;a title=&quot;ZAF&quot; href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2007/09/06/linktipps-donnerstag-6-september-2007/&quot;&gt;ZAF&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 06 Sep 2007 21:58:43 +0200</pubDate>
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    <category>Deutschland</category>
<category>Internet</category>
<category>Parallelgesellschaft</category>
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    <title>Fachsprache als Abgrenzung</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/11-Fachsprache-als-Abgrenzung.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was ist die gesellschaftliche Funktion der Fachsprache? Ich habe gesagt, echte Kommunikation sei Gemeinsamkeit und Veränderung. Die Fachsprache ist nicht unschuldig. Der Mann, der sie spricht, der vor uns von Rollen und auf der Basis von Wechselbeziehungen funktionierenden Gruppen schwatzt, und von Wertvorstellungen und den Zielen des Lehrplans und besserer Übereinstimmung und übergeordneten und untergeordneten Personen, der hat die Absicht, uns auf Distanz zu halten; er will seine Spezialität - sein kleines Stück eines im Wesentlichen unteilbaren Ganzen - eben als Spezialität für sich behalten. Er hat kein Interesse daran, sich uns anzunähern, uns seine Fähigkeiten zu vermitteln, sondern über uns zu stehen und uns zu manipulieren. Kurzum, er will ein »Experte« bleiben. Der Philosoph möchte, im Gegensatz dazu, dass alle Menschen zu Philosophen werden. Seine Redeweise erzeugt Gleichheit. Er hat die Absicht, sich uns anzunähern und uns die Fähigkeit zum selbstständigen Denken und Handeln zu vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Quelle: The Lives of Children - George Dennison; zitiert nach Kinder lernen selbstständig oder gar nicht(s) - John Holt&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 20 Oct 2006 19:06:00 +0200</pubDate>
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    <category>Bildung</category>
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<category>Gesellschaft</category>
<category>Schule</category>

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    <title>Learn to hate your job</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/20-Learn-to-hate-your-job.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sploid.com/news/2006/06/74_of_workers_a.php&quot;&gt;If you&amp;#8217;re reading this, there&amp;#8217;s a good chance you&amp;#8217;re among the 74% of American employees who are »not engaged«with or »actively disengaged«from your pointless job.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sploid.com/news/2006/06/74_of_workers_a.php&quot;&gt;That&amp;#8217;s not necessarily because Americans are lazy, experts say. The main problem is that most companies are simply rotten places where people are forced to waste their lives in exchange for a paycheck that will never be big enough.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sploid.com/news/2006/06/74_of_workers_a.php&quot;&gt;At least a few companies are now realizing that the economic guillotine most Americans live beneath is not enough to keep people working forever at stupid, pointless jobs - and experts agree that almost all jobs fall under this category.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Hartz4all &lt;/i&gt;ist höchst schockiert über diese Expertenmeinung!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[via &lt;a href=&quot;http://www.kulturblog.de/privat_index.php?title=american_dream_or_american_hate&amp;amp;more=1&amp;amp;c=1&amp;amp;tb=1&amp;amp;pb=1&quot;&gt;Kulturblog&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 18 Jun 2006 12:47:00 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeit</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Soziologie</category>

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    <title>Rebellion gegen das Copyright</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/140-Rebellion-gegen-das-Copyright.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Interview: Warum rebellieren wir nicht gegen das Copyright?&quot; href=&quot;http://www.golem.de/0406/31857.html&quot;&gt;Die Musikindustrie beispielsweise ist gemessen an den Umsätzen ebenso groß wie die Wellpappen-Industrie. Die Vorstellung, dass die Wellpappen-Industrie Einfluss darauf nimmt, wie man in den USA Kultur konsumiert, ist doch absurd, oder nicht? Aber diese kleine winzige Content-Industrie diktiert uns, wie wir mit unserer Kultur umzugehen haben.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das verlinkte Interview zusammengefasst: Böser Kommunist sagt böse Wörter über das heilige Copyright und träumt von so genannter “freier Kultur”. Besser nicht lesen - vertrauen Sie stattdessen der Content-Industrie! Die Content-Industrie ist die Mutter und der Vater. Die Content-Industrie hat immer Recht.&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Interview: Warum rebellieren wir nicht gegen das Copyright?&quot; href=&quot;http://www.golem.de/0406/31857.html&quot;&gt;Was ist das für ein System, das ein paar wenige Milliardäre fördert, aber den Großteil der Künstler in ihren Möglichkeiten massiv einschränkt?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist das richtige System, denn es folgt dem überall auffindbaren, grundlegenden, alles beherrschenden Prinzip, nach dem hier generell alles funktioniert. Ein tolles Prinzip!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 21 Dec 2005 00:23:00 +0100</pubDate>
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    <category>Copyright</category>
<category>geistiges Eigentum</category>
<category>Urheberrecht</category>

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    <title>German Happiness</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/109-German-Happiness.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;The second most dangerous threat to America is happiness. Specifically German happiness. A new German ad campaign [Du bist Deutschland, Anm. d. Red.] aims to change the country&amp;#8217;s mood from German despair to German joy.&lt;br /&gt;Look: We all want our Germans depressed. When they start feeling their oats they get a little... grabby - Germans invade and bomb Poland.&lt;br /&gt;Basically if Germans are happy, it means someone else is miserable. It&amp;#8217;s called &amp;#8220;Schadenfreude&amp;#8221;. Only Germans have a word for it - says it all.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a title=&quot;The Colbert Report&quot; href=&quot;http://www.comedycentral.com/sitewide/media_player/play.jhtml?itemId=36015&amp;amp;ml_collection=&amp;amp;ml_context=show&amp;amp;allowMotherload=true&amp;amp;ml_comedian=none&amp;amp;poppedFrom=_shows_the_colbert_report_index.jhtml&amp;amp;&quot;&gt;The Colbert Report&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 09 Dec 2005 19:01:00 +0100</pubDate>
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    <category>Colbert Report</category>
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<category>Du bist Deutschland</category>

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    <title>Nein, wir müssen nicht reden</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/64-Nein,-wir-muessen-nicht-reden.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wie reagiert man auf eine &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/pt/2005/09/30/a0188.nf/text&quot;&gt;aufgezwungene Scheindebatte&lt;/a&gt;? Wahrscheinlich am besten so:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/pt/2005/10/08/a0185.nf/text&quot;&gt;Es gibt immer mehr Leute, die längerfristig oder zeitweise abtauchen unter den »Debatten«, den kulturellen Angeboten, den Events, den penetranten Anrufungen und Aufforderungen. Das ist kein Problem des Überangebots. Man kann einfach den Sermon nicht mehr ertragen: Rüste dich mit Individualität aus, damit du im Wettbewerb bestehen kannst; arbeite mehr; mach mehr Sport; konsumiere mehr; bekomm mehr Kinder; sorge selbst für Krankheit und Alter vor. Du bist Deutschland. Und selbst für den Widerstand gibt es ein Skript: Die Macher der gerade zitierten Kampagne haben mir ja schon die alternative Position vorgeschrieben. Es war klar, dass jemand sagen würde: »Ich bin nicht Deutschland«, und ich hab&amp;#8217;s auch gesagt. Die Kampagne kann als gelungen gelten - sie hat eine »Debatte«angestoßen. Nein, wir müssen nicht reden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Sat, 08 Oct 2005 13:41:00 +0200</pubDate>
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    <category>dbd</category>
<category>Deutschland</category>
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<category>Gesellschaft</category>

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    <title>The war on terra</title>
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;There is near-universal consensus the melting is doing part to global warming, though the Bush administration counters that the ice caps are not melting - rather the water has been liberated.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://www.comedycentral.com/shows/the_daily_show/&quot;&gt;The Daily Show&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 06 Oct 2005 22:11:00 +0200</pubDate>
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    <category>Daily Show</category>
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    <title>Das paranoia-kritische Besatzungsspiel</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/56-Das-paranoia-kritische-Besatzungsspiel.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.diegluecklichenarbeitslosen.de/&quot;&gt;Als Probeübung bevorzuge ich das paranoia-kritische Besatzungsspiel. Es geht so: Man schaut sich das soziale Umfeld an, beziehungsweise die verschiedenen Typen, die in der Öffentlichkeit auftreten, und versucht, sie jeweils in folgende Kategorien einzuordnen: Besatzungstruppen, Kollaborateure, Gewinnler, Agenten usw. Ein sehr unterhaltsames Spiel. Nach einiger Zeit verfeinert sich die Urteilskraft. Man lernt den einfachen Besatzungssoldaten, der z.B am Telefon mit einer Marketinganfrage nervt, vom Kommunikationsleiter oder vom Obersturmdesigner zu unterscheiden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ein sehr interessantes, gleichzeitig amüsantes Spiel für den Alltag in der Welt ökonomischer Scheinzwänge und allem, das sich daraus ableitet. Spannender jedoch - wie immer - sind die sozialen Bewegungen: Zu welchem Zeitpunkt wird jemand aus welchen Gründen zum Mitläufer, entweder in resigniert-genervter oder unkritisch-lethargischer Form, zum aktiven Kollaborateur oder gar zum Agenten, und wie verändern sich infolgedessen die sozialen Beziehungen und das Auftreten der Person?&lt;br /&gt;Ein Spiel, dem &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; aufgrund der maximal möglichen Teilnehmerzahl, der reflexiven Anwendbarkeit und dem gigantischen Abwechslungsreichtum hohen Unterhaltungswert bescheinigt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 24 Sep 2005 21:42:00 +0200</pubDate>
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    <category>Gesellschaft</category>
<category>Politik</category>

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    <title>Arbeit ist Scheiße!</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/47-Arbeit-ist-Scheisse!.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://ar.pogo-partei.de/website/files_uploaded/pogodog.pdf&quot;&gt;Arbeit ist Scheiße! Bei dieser Aussage handelt es sich um eine selbstverständliche Tatsache, und wäre speziell die deutsche Gesellschaft nicht so verblödet, müßte man sich schämen, eine solche Banalität zu Papier zu bringen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://ar.pogo-partei.de/website/files_uploaded/pogodog.pdf&quot;&gt;Wie fortgeschritten diese Verblödung ist, zeigt sich daran, daß die Aussage »&lt;em&gt;Arbeit ist Scheiße&lt;/em&gt;!« bei den meisten Zeitgenossen eben kein allgemeines Gähnen hervorruft, sondern komischerweise als Tabu-Bruch aufgefaßt wird. Dieser Tabu-Bruch spaltet die Meinungen. »&lt;em&gt;Arbeit ist Scheiße«&lt;/em&gt; ruft bei vielen Zeitgenossen die wütende Frage hervor: »&lt;em&gt;Und wovon willst Du leben&lt;/em&gt;?« - als wenn das eine mit dem anderen auch nur das geringste zu tun hätte!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://ar.pogo-partei.de/website/files_uploaded/pogodog.pdf&quot;&gt;Wenn Ideologen von der »Selbstverwirklichung des Menschen durch Arbeit« faseln, dann lügen sie. Zwar gibt es nicht wenige, für die Arbeit das größte Vergnügen ist, genauso wie es ja immer wieder Idioten gibt, die sich nichts Erregenderes vorstellen können als für Volk und Vaterland den Heldentod zu sterben. Solche Leistungen setzen allerdings jede Menge Erziehung und Moral voraus.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://ar.pogo-partei.de/website/files_uploaded/pogodog.pdf&quot;&gt;Lohnarbeit unterscheidet sich durch eine wesentliche Eigenschaft von Sklavenarbeit: Die Arbeitskräfte verkaufen sich selber.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://ar.pogo-partei.de/website/files_uploaded/pogodog.pdf&quot;&gt;Von all diesen Menschenfreunden betreut, kann sich die Arbeitskraft etwas darauf einbilden, die Arbeit auszuhalten. Die jüngeren Exemplare protzen mit ihrer immer wieder steigerungsfähigen Arbeitsgeschwindigkeit, die alten mit ihrer Zuverlässigkeit. Viele trachten danach, sich zum Arbeitsaufseher hochzuschleimen, labern davon, daß es »woanders noch schlimmer« sei, glotzen in ihrer Bildzeitung herum, kotzen sich über den Trainer »ihres« Fußballvereins aus und sind stolz darauf, Arbeiter zu sein.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Sun, 11 Sep 2005 15:28:00 +0200</pubDate>
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    <category>APPD</category>
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    <title>Unpolitisch? Unpolitisch!</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/45-Unpolitisch-Unpolitisch!.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Im neuen &lt;a title=&quot;Fachmagazin für Brandstifter&quot; href=&quot;http://zuender.zeit.de/&quot;&gt;Fachmagazin für Brandstifter&lt;/a&gt; findet sich folgender Artikel:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://zuender.zeit.de/2005/36/politik/politikundjungsein&quot;&gt;Wieso Massenorganisationen vertrauen, die ein geschlossenes Weltbild anbieten, eine vordefinierte Haltung zu jedem Thema? Wer in die SPD eintritt wegen des sozialen Ausgleichs, kauft ihre Ansichten zum Thema Innere Sicherheit, Ökologie und Bildung gleich mit. Die sinnvollere Art, Veränderungen zu erreichen, geht an den Parteien vorbei. Sie funktioniert auf der Strasse, im Tonstudio, im Netz. Sie läuft fallweise und sie bindet nicht in Ideologien ein. Wer politisch ist, muss keiner Partei beitreten. Er muss sich nicht mal als politisch bezeichnen. Er muss sich fragen, was mit uns geschieht.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Mon, 05 Sep 2005 15:11:00 +0200</pubDate>
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    <category>Deutschland</category>
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<category>Politik</category>

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    <title>Bullshit</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/42-Bullshit.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Politiker reden eh nur Bullshit.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Solche Sätze kennen wir alle und wir alle wissen auch, nur dumme, ignorante, konsumorientierte, mit dem Terrorismus sympathisierende Jugendliche, die sich noch nicht einmal parteipolitisch engagieren, sagen derartig idiotische Sätze. Denn wir alle wissen auch: Politiker haben ein ausgezeichnetes Verhältnis zur Realität. Der Herr Frankfurt allerdings meint, unsere ehrenwerte Staatsführung und all diejenigen, die das gerne sein würden, beleidigen zu müssen:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wams.de/data/2005/08/28/766730.html&quot;&gt;Frankfurt versteht unter Bullshit - im Gegensatz zu Lüge oder Wahrheit - den völligen Verlust der Realität als Bezugspunkt. [...] Nahezu alles, was in der Politik gesagt wird, [ist] heutzutage Bullshit.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Unerhört! &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; distanziert sich ausdrücklich von derart subversiven, anarchistischen, terroristischen Aussagen, die völlig den Bezug zur Realität verloren haben!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;[via &lt;a href=&quot;http://www.kulturblog.de/zeilen_index.php?title=alle_politiker_reden_bullshit&amp;amp;more=1&amp;amp;c=1&amp;amp;tb=1&amp;amp;pb=1&quot;&gt;Kulturblog&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 30 Aug 2005 22:05:00 +0200</pubDate>
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    <category>Bullshit</category>
<category>Harry Frankfurt</category>
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<category>Politiker</category>
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<category>Wahl05</category>
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<category>Wahrheit</category>

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    <title>Was kann ein Mensch wann lernen?</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/37-Was-kann-ein-Mensch-wann-lernen.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mpih-frankfurt.mpg.de/global/Np/Pubs/mckinsey.pdf&quot;&gt;Heute ist zu vernehmen - und ich berichte aus dem Leben - von einem Lehrerseminar: Es sei ja ohnehin alles genetisch festgelegt - was fast wie eine Rechtfertigung pädagogischen Fatalismus klingt. [...] Ich vermute, dass solche Positionen Folge der medialen Euphorie über die missverstandenen Implikationen des abgeschlossenen Genomprojektes sind. Sie zeugen von einer tiefen Unkenntnis über die tatsächlichen Bedingtheiten der Hirnentwicklung. Es gibt fast keine Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen genetischen Instruktionen und bestimmten Eigenschaften, schon gar nicht im Bereich von Begabungsspektren und Persönlichkeitsmerkmalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun das Gedankenexperiment:&lt;br /&gt;Es ist anzunehmen, dass sich unsere genetische Ausstattung seit den letzten 30.-40.000 Jahren nur unwesentlich, wenn überhaupt, verändert hat. Jedenfalls nicht mehr als es der Streubreite der genetischen Ausstattung der heute lebenden Menschen entspricht. Das bedeutet aber auch, dass ein Baby Höhlen bewohnender Steinzeiteltern so werden würde wie wir, wenn es von Geburt an in unserer Gesellschaft aufgezogen würde, vielleicht ein Studium aufnähme oder eine Geigenvirtuosin würde. Umgekehrt würden unsere Kinder, wären sie den Damaligen anvertraut, so geworden wie deren Kinder. Wir wissen nicht sehr viel über diese Menschen. Aber gewiss ist, dass sie sich drastisch von uns unterschieden haben müssen und zwar vor allem im Hinblick auf höhere mentale Fertigkeiten und kognitive Leistungen wie Sprach- und Abstraktionsvermögen. Dies zeigt, wie obsolet die derzeitige Überbetonung genetischen Determinismus ist.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mpih-frankfurt.mpg.de/global/Np/Pubs/mckinsey.pdf&quot;&gt;Es ist eine Mähr, die von Wochenendtrainern gewinnträchtig vermarktet wird, dass der Mensch nur einen ganz kleinen Teil seiner neuronalen Ressourcen nutzt. Das ist Unsinn: es gibt nirgends im Gehirn Bereiche, die brachliegen. Wäre dem so, könnte man von dort Gewebe entnehmen, ohne Funktionseinbußen befürchten zu müssen.&lt;br /&gt;Dem aber ist nicht so.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mpih-frankfurt.mpg.de/global/Np/Pubs/mckinsey.pdf&quot;&gt;In den allermeisten Fällen wird es aber genügen, darauf zu vertrauen, dass die jungen Gehirne selbst am besten wissen, was sie in verschiedenen Entwicklungsphasen benötigen und dank ihrer eigenen Bewertungssysteme kritisch beurteilen und auswählen können. Kinder sind in aller Regel genügend neugierig und wissbegierig, um sich das zu holen, was sie brauchen. Elternehrgeiz ist hier wenig dienlich, entscheidend ist nicht, was die Eltern wollen, sondern was das Kind mitbringt und will.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Sat, 13 Aug 2005 11:26:00 +0200</pubDate>
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    <category>Erziehung</category>
<category>Gehirn</category>
<category>Gene</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Kinder</category>
<category>Neurophysiologie</category>
<category>Pädagogik</category>
<category>Schule</category>
<category>Wissenschaft</category>
<category>Wolf Singer</category>

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    <title>Die glücklichen Arbeitslosen</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/34-Die-gluecklichen-Arbeitslosen.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.diegluecklichenarbeitslosen.de/dieseite/seite/manifest.htm&quot;&gt;Wenn der Arbeitslose unglücklich ist, so liegt das nicht daran, daß er keine Arbeit hat, sondern daß er kein Geld hat. Also sollten wir nicht mehr von »arbeitslos«, sondern von »geldlos«, nicht mehr von »Arbeitssuchenden«, sondern von »Geldsuchenden« reden, um die Dinge klarer zu stellen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.diegluecklichenarbeitslosen.de/dieseite/seite/manifest.htm&quot;&gt;Ausgegeben wird nicht hauptsächlich für den Wohlstand der Arbeitslosen, sondern für seine schikanöse Kontrolle, durch zwecklose Termine, sogenannte »Um-, Aus-, Fortbildungsprogramme«, die nirgendwoher kommen und nirgendwohin führen, Scheinbeschäftigungen für einen Scheinlohn - nur um die Statistiken künstlich herunterzudrücken. Also nur, um ein wirtschaftliches Trugbild aufrecht zu erhalten.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.diegluecklichenarbeitslosen.de/dieseite/seite/manifest.htm&quot;&gt;Wenn der Arbeitslose unglücklich ist, dann liegt das auch daran, daß der einzige gesellschaftliche Wert, den er kennt, die Arbeit ist. Er hat nichts mehr zu tun, er langweilt sich, er hat keine Kontakte mehr, da ja die Arbeit oft auch einzige Kontaktmöglichkeit ist, das gleiche gilt übrigens auch für Rentner. Der Grund dieser existentiellen Misere ist natürlich die Arbeit und nicht die Arbeitslosigkeit.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Thu, 04 Aug 2005 19:28:00 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeit</category>
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<category>Geld</category>
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    <title>Regierungswesen</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/32-Regierungswesen.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Proudhon&quot;&gt;Wer eine Regierung über sich hat, wird beaufsichtigt, kontrolliert, bespitzelt, gelenkt, mit Gesetzen überzogen, reglementiert, zum Gegenstand von Akten gemacht, mit Ideologie geimpft, ständig ermahnt, besteuert, gewogen, zensiert, herumkommandiert, und zwar von Männern [und Frauen], die weder ein Recht, noch das Wissen, noch die moralische Sauberkeit dazu haben.&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
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    <pubDate>Thu, 23 Jun 2005 17:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>Freiheit</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Pierre Joseph Proudhon</category>
<category>Regierung</category>

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    <title>Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/31-Anekdote-zur-Senkung-der-Arbeitsmoral.html</link>
            <category>Weisheit des Tages</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick. Und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach einer Zigarettenschachtel angelt; aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab. Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare Zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mächtig - durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Sie werden heute einen guten Fang machen.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kopfschütteln des Fischers.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Aber man hat mir gesagt, daß das Wetter günstig ist.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kopfnicken des Fischers.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Sie werden also nicht ausfahren?«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiß liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpaßte Gelegenheit.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Oh, Sie fühlen sich nicht wohl?«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über. &lt;i&gt;»Ich fühle mich großartig»&lt;/i&gt;, sagt er. &lt;i&gt;»Ich habe mich nie besser gefühlt.«&lt;/i&gt; Er steht auf, reckt sich, als wolle er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. &lt;i&gt;»Ich fühle mich phantastisch.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht: &lt;i&gt;»Aber warum fahren Sie dann nicht aus?«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Antwort kommt prompt und knapp. &lt;i&gt;»Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»War der Fang gut?«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Er war so gut, daß ich nicht noch einmal auszufahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen...«&lt;/i&gt; Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen beruhigend auf die Schultern. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug»&lt;/i&gt;, sagt er, um des Fremden Seele zu erleichtern. &lt;i&gt;»Rauchen Sie eine von meinen?«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Ja, danke.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zigaretten werden in die Münder gesteckt, ein fünftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen»&lt;/i&gt;, sagt er, &lt;i&gt;»aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus, und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht gar zehn Dutzend Makrelen fangen - stellen Sie sich das mal vor.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Fischer nickt.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Sie würden»&lt;/i&gt;, fährt der Tourist fort, &lt;i&gt;»nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen würde?«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Fischer schüttelt den Kopf.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Sie würden sich spätestens in einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten und dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden...«&lt;/i&gt;, die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, &lt;i&gt;»Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber rundfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisungen geben. Sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann...«&lt;/i&gt;, wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen. &lt;i&gt;»Und dann»&lt;/i&gt;, sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Der Fischer klopft ihm auf den Rücken, wie einem Kind, das sich verschluckt hat. &lt;i&gt;»Was dann?«&lt;/i&gt; fragt er leise.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Dann»&lt;/i&gt;, sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, &lt;i&gt;»dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;»Aber das tu&amp;#8217; ich ja schon jetzt»&lt;/i&gt;, sagt der Fischer, &lt;i&gt;»ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört.«&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, und es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;- Heinrich Böll, 1963 &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 23 Jun 2005 16:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeit</category>
<category>Arbeitslosigkeit</category>
<category>Arbeitsmoral</category>
<category>Heinrich Böll</category>

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