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    <title>Hartz4all - Deutschland vor, noch ein Tor</title>
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    <description>Das wohlschmeckende Breitband-Anti-Idiotikum</description>
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    <pubDate>Fri, 04 Dec 2009 14:21:58 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Hartz4all - Deutschland vor, noch ein Tor - Das wohlschmeckende Breitband-Anti-Idiotikum</title>
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    <title>Beschleunigtes Leben</title>
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            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Sabbern und in Windeln scheißen, an Sex noch nicht mal denken, sich dreckig machen und gegenseitig quälen - das Alter ist kein Zuckerschlecken. Doch es gibt noch einen anderen Lebensabschnitt, der all diese wunderbaren Aktivitäten harmonisch vereint: Die Kindheit. Bei vielen sehr hart, bei anderen noch härter, soll sie nun endlich wirtschaftlich erschlossen werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kinder, neben Mitläufern eine der wenigen nachwachsenden Ressourcen Deutschlands, brauchen deutlich zu lange, um erwachsen zu werden, bemängeln Wirtschaftsexperten jeden Mittwoch am Stammtisch ihrer Wirtschaft. Selbst wenn es einem Menschen hierzulande trotz Gammelfleisch, Atomunfall und CDU-Politik gelingen sollte, ein Alter von hundert Jahren zu erreichen, seien fast 20 Prozent dieser Lebenszeit mit Kindheit, Erziehung und Ausbildung verschwendet. Ginge es nach denen, die in diesem Land das Sagen haben, soll sich dies nun ändern: Was für Mastvieh funktioniert, kann für Kinder nicht verkehrt sein, so ein Sprecher des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen, Jugend und sonstige Problemgruppen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ab dem 01.01.2010 sollen Kinder daher konsequent durch die gesetzlich festgeschriebene Verabreichung von Wachstumspräparaten gefördert werden, um die mangelhafte Wachstumsgeschwindigkeit der kleinen Humanressourcen nachhaltig zu optimieren. Im Alter von 10 Jahren, so der Rahmenplan der Bundesregierung, soll zukünftig die Schullaufbahn eines Kindes abgeschlossen sein - bei gleichbleibenden Lehrinhalten. „Die Kinder werden so gleichzeitig gefördert und gefordert“, freut sich das Ministerium unter Ursula von der Leyen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Immer und immer wieder sind die quängelnden Beschwerden schlauer Wirtschaftsvertreter zu vernehmen, die sich wehleidig beklagen, Kinder seien heutzutage leider immer noch eine Ressource, die nur ineffizient ausgebeutet werde. Kinder in Deutschland nehmen häufig erst im Alter von 14 oder 15 Jahren erste Kontakte mit der beruflichen Karriere auf, selbst dann jedoch nur durch wenig ernstzunehmende Schein-Beschäftigungen wie Zeitungsausträger, Webdesigner oder Werbetexter. Dritteweltländer seien hier fortschrittlicher, so der Wirtschaftsfuzzi Hans-Werner Wernerhannes mit einem Augenzwinkern, da die Kinder dort bereits sehr früh in produktive Tätigkeiten wie Teppichknüpferei, Sportschuhherstellung, Schneiderei oder „World of Warcraft“-Leveling für verwöhnte Wohlstandskinder eingebunden seien. „So eine ungeheure Verschwendung menschlicher Arbeitskraft wie in Deutschland“, fügt er mit einem Lächeln hinzu, das man sonst nur vom psychopathischen Nachbarn kennt, der gerade zufällig den geliebten Hund überfahren hat, gebe es dort einfach nicht. In jenen Ländern könnten somit unter nicht ganz so waldorf-pädagogischen Bedingungen günstige Waren und Dienstleistungen geschaffen werden, die dann durch ihren Verkauf in Industrienationen mittels Mondpreisen das Ausnehmen der ansässigen Bevölkerung ermöglichten, während die europäische Konkurrenz ins Hintertreffen gerate. Die unheilvolle 68er-Ideologie, die Kinder als besonders schützenswerte junge Menschen betrachte, müsse zum Erhalt wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit endlich aufgegeben werden: „So selbstverständlich wie alte Menschen als überflüssig betrachtet werden, müssen Kinder als junge Arbeitskräfte gesehen werden“, vomitiert der SPD-Sozi Oliver Path, Experte für Asozialfragen, in die Welt hinaus.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Von negativen Einflüssen, die von solch umtriebigen Aktivitäten wie herumtollen, sich dreckig machen, Wasserbomben bauen, den ganzen Tag nur spielen, Freunde treffen, eine gemeinnützige Vereinigung gründen, gesellschaftskritische Literatur verschlingen oder im Internet unzensiert umhersurfen ausgingen, würden die Kinder durch eine frühzeitige Einbindung in die Produktionsprozesse wirksam ferngehalten, so der Demagogie-Pädagoge Dr. Kurt-Horst von Wegen. Die Kleinen lernten so bereits in jungen Jahren, dass es im Leben nur um eines gehe: Arbeit, Arbeit über alles. „Jede Sekunde, die ein Kind wahllos mit Spielen verbringt, anstelle zielgerichtet die eigene Karriere voranzutreiben, ist eine verlorene Sekunde, die wir Wirtschafts-Pädagogen als verlorene Kindheit bezeichnen“.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Neben Reformen der ineffizient genutzten Kindheit und der exorbitanten Studienzeiten in Deutschland, die in vereinzelten Fällen bis zu mehrere Semester betrage, wagt die Bundesregierung auch einen radikalen Vorstoß zur Wurzel der Probleme, der neunmonatigen Schwangerschaft: „Was passiert in diesen neun Monaten?“, fragt sich ein Sprecher des Finanzministeriums unter Peer Steinbrück sichtlich befremdet. „Nichts! Der Fötus sitzt einfach da, hält die Hand auf und lässt sich auf Kosten der Gemeinschaft aushalten, ohne irgendeine Leistung zu erbringen. Wir können nicht das Arbeitslosengeld kürzen und auf der anderen Seite neun Monate Schwangerschaft für Föten dulden, das ist inkonsequent und unsolidarisch. Hier besteht enormes Optimierungspotential für eine wirtschaftliche Rationalisierung“.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach Turbo-Abi, Turbo-Uni, Turbo-Bräuner und Turbo-Diesel kommt nun endlich auch die Turbo-Schwangerschaft. In zwei Phasen soll diese zunächst auf sechs, endgültig dann auf drei Monate verkürzt werden. Die Bundesregierung hat bereits bekanntgegeben, dazu notfalls einige der zuvor erlassenen Naturgesetze aufheben zu wollen. Wer nach sechs beziehungsweise drei Monaten noch nicht selbständig lebensfähig sei, habe eben Pech gehabt, man könne doch nicht jeden für alle Ewigkeit auf Kosten anderer durchfüttern, so der kühle Rechenkopf des Finanzministeriums. Der volkswirtschaftliche Schaden, den die langgezogene Schwangerschaft verursacht, ist enorm: Meist sind es Frauen, die von den fiesen Schwangerschaftsschmarotzern für neun Monate ausgenutzt werden, welche dadurch folglich nicht nur sich selbst dem Arbeitsprozess entziehen, sondern auch die Arbeitsleistung ihrer Wirte deutlich schmälern. Dank der Initiative der Bundesregierung wird dem nun endlich ein Ende gesetzt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 10 Jul 2008 14:57:00 +0200</pubDate>
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    <category>Deutschland</category>
<category>Erziehung</category>
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    <title>Nur Verlierer kritisieren das politische System</title>
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            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;„Denk ich an Deutschland in der Nacht, hab ich mich ganz schnell nass gemacht“, so die Conclusio &lt;a title=&quot;Auf Distanz zur Demokratie&quot; href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/div/Demokratie-Studie;art771,2561384&quot;&gt;einer neuen Studie, die zurzeit großes Aufsehen erregt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Jeder dritte Bundesbürger glaubt nicht, dass die Demokratie Probleme löse, während in Ostdeutschland sogar 53 Prozent der Bundesbürger diese Ansicht teilen. Die verbleibenden 47 Prozent der Ostdeutschen gaben an, Demokratie sei eine feine Sache, solange dabei keine Ausländer mitmachten. Vier von zehn Deutschen zweifeln außerdem daran, dass die Demokratie überhaupt noch funktioniere, was laut Ansicht der Befragten rund ein Viertel der Deutschen sei. Lediglich 12 Prozent der Deutschen glauben, die Demokratie schon einmal im Vorbeigehen kurz gesehen zu haben, sind sich dabei jedoch nicht hundertprozentig sicher: „Ach, diese ausländischen Staatsformen sehen für uns Europäer doch alle gleich aus“. Jeder zweite kann sich vorstellen, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr nicht zur Abstimmung zu gehen, während 50 Prozent der Befragten angaben, generell noch nie viel Fantasie besessen zu haben. Der Rest stimmte der Aussage zu, dass dies bereits 100 Prozent seien, und stürzte sich in eine existentielle Krise.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;WIDTH: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;138&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Demokratie.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;200&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Demokratie nach heutigem Verständnis (Symbolfoto)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;„Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der Demokratie verabschiedet“, sagte Frank Karl von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung dem Tagesspiegel am Sonntag. Dies seien vor allem die Mitglieder der Koalitionsparteien CDU (95%) und SPD (alle fünf), Vertreter der Wirtschaft, sonstige Leistungsträger und allgemein „schon ziemlich, ziemlich viele Mitglieder aller anderen doofen Parteien“ (Karl Frank). Wer sich selbst als abgehängt oder arm betrachte, gehöre allerdings zu den ersten, die auf Distanz zur Demokratie gingen, woraus mit größtmöglicher Empathie gefolgert wird: „Aus persönlichem Misserfolg wird Staatsferne.“ Es sei schrecklich, so der Berufszyniker Paul von und zy Nismus, dass diejenigen, die von der Politik mit wohlmeinenden Geschenken wie der Hartz IV-Gesetzgebung gesegnet wurden, nun nicht einmal das bisschen Anstand zeigen würden, sich dafür mit gesteigertem Vertrauen in das politische Geschehen erkenntlich zu zeigen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Viele derer, die vom System missachtet, erniedrigt und in Armut gezwungen wurden, so der schlaue Phrasendrescher Kurt Beck (zwei der fünf SPD-Mitglieder), würden nun das System dafür verantwortlich machen, anstatt sich zu fragen, ob sie nicht selbst irgendwann irgendwo eventuell ein bisschen was falsch gemacht haben könnten, zum Beispiel Bartwuchs nicht entfernt oder so, schließlich sei doch jeder seines Glückes Schmied und so weiter.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Befragung habe weiterhin ergeben, dass sich nur noch 62 Prozent der Bürger gerecht behandelt fühlen, während jeder Vierte (26 Prozent) sich ausdrücklich beklagt und angibt, „ungerecht“ behandelt zu werden, vor allem von seinem Partner. Hauptsächlich die schwer gebeutelten Leistungsträger der Gesellschaft, deren Leistung sich durch das reflexhafte Ausstoßen von Zynismen auszeichnet, sind mit der Gesamtsituation nicht zufrieden, seien doch die Steuern zu hoch, die Armen zu nervig, die Mauern zu niedrig, die Löhne zu wirtschaftsfeindlich, das Benzin zu teuer, die Privatschulen mit Kindern des Pöbels durchsetzt, der Golfsport von snobistischen Studenten belagert und das Wasser zu wässrig.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nur 31 Prozent der Befragten gaben an, mit dem Glauben an eine bessere Zukunft in die kommenden Jahre zu gehen, weil ja bald wieder Weltmeisterschaft sei und man es dann allen zeigen werde. Die anderen 79 Prozent zeigten kein Interesse an Fußball, während 10 dieser Prozent darauf hinwiesen, eigentlich überflüssig zu sein, sich aber dennoch erfreut zeigten, bei der Befragung teilnehmen zu dürfen. Einhundert Prozent aller Vernunftbegabten fragten sich beim Lesen dieses Absatzes, wie oft billige Statistikwitze in diesem Artikel noch vorkommen würden, während die anderen ihre diesem Postulat innewohnende Beleidigung gar nicht erst begriffen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Durch Anwendung hochkomplexer Verfahren konnten &lt;a href=&quot;http://www.fellowpassenger.de/2008/07/02/schwindendes-demokratievertrauen-ist-geschwindet/&quot;&gt;amerikanische Wissenschaftler&lt;/a&gt; bei Begutachtung der Studie herausfinden, dass offenbar gerade die Verlierer der Gesellschaft, wie Verlierer nunmal sind, nicht von der aktuellen Politik überzeugt seien. Bundesnationalmannschaftsjubelbeauftragte Angela Merkel, nebenberuflich Bundeskanzlerin, rief die Verlierer der Gesellschaft dazu auf, einfach mal Sportsgeist zu zeigen und gute Verlierer zu sein, es könne eben nicht jeder gewinnen und überhaupt mitspielen zu dürfen sei doch eine Ehre.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 03 Jul 2008 21:48:00 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeitslosigkeit</category>
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    <title>Wir brauchen ein neues Wahlsystem!</title>
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            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach den verunsichernden Wahlergebnissen in Hessen und Hamburg, die die etablierte Parteienlandschaft durch das Auftauchen einer neuen Partei plötzlich aufmischten und althergebrachte Koalitionen als überholt darstellten, war die Verzweiflung groß. Wie sollte mit einer zusätzlichen Partei in den Parlamenten bloß regiert werden? Sind fünf Parteien nicht schon viel zu viel des Pluralismus? Zieht mit der Linken nun der Untergang des Abendlandes in die Parlamente ein? Wäre es nicht besser, nur noch diejenigen Parteien im Parlament zu sehen, die die gesellschaftliche Elite dort auch sehen möchte?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Diese und ähnliche Fragen stellten sich Köpfe, die sich selbst klug nennen. Folgende Antworten haben sie erarbeitet und stellen diese nun in Kooperation mit &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; vor:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zensuswahlrecht&lt;/strong&gt;: Auf guten historischen Traditionen beruhend, sieht das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Zensuswahlrecht&lt;/em&gt;&amp;#8221; vor, Leistungsträgern des Landes gegenüber gewöhnlichen Bürgern eine bestimmte Anzahl zusätzlicher Stimmen zukommen zu lassen. Während der Busfahrer mit einer einzigen Stimme an der Wahl teilnehmen darf, verfügt der Leiter eines Wirtschaftsinstituts beispielsweise über 50 Stimmen, die er einsetzen kann. Dahinter steht ein einfacher und einleuchtender Gedanke, der seine Wahlverwandtschaft mit dem FDP-Parteiprogramm nur schwerlich verbergen kann: Ein Aufsichtsratsvorsitzender, der Schwarzgeldkonten im Ausland unterhält und sich damit einem großen finanziellen Risiko aussetzt, sollte mehr zur Gestaltung dieses Landes beitragen dürfen als der 50-Stunden-Niedriglohn-Arbeiter von nebenan. Die zusätzlichen Stimmen können an die Leistungsträger dabei wahlweise pauschal oder gewichtet nach Finanzstärke verteilt werden.&lt;br /&gt;Auch Spezialmodelle sind möglich, so haben beispielsweise karrierehungrige RCDS-Bubis bereits das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Halbmensch&lt;/em&gt;&amp;#8221; erarbeitet, das Arbeitslosen, Rentnern und Studenten, die allesamt im Rahmen dieses Modells aufgrund ihrer mangelnden Berufstätigkeit nicht als vollwertige Menschen betrachtet werden können, nur die Hälfte der Stimmen eines Berufstätigen zuerkennt.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Deutschland AG&lt;/strong&gt;: Das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Deutschland AG&lt;/em&gt;&amp;#8221; setzt die Transformation des öffentlichen Staates zu einem privaten Wirtschaftsunternehmen konsequent fort und beruht auf dem Prinzip des Stimmenkaufs. Der Vorschlag folgt der einprägsamen Maxime: Jeder kann sich Wahlanteile kaufen, die Obergrenze setzt nur das eigene Budget. Wie an einer Losbude können von jedem wahlberechtigten Bürger eine oder mehrere Wahlstimmen erworben werden und wie schon auf dem Jahrmarkt derjenige mit den meisten Losen auch die größten Chancen auf einen Gewinn aufweist, so gilt auch hier, dass derjenige mit den meisten Stimmen auch die besten Chancen zur Durchsetzung der eigenen Agenda besitzt. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Guter Deutscher&lt;/strong&gt;: Das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Guter Deutscher&lt;/em&gt;&amp;#8221; sieht vor, in Zukunft nur noch diejenigen Bürger an einer Wahl teilnehmen zu lassen, die einer regelmäßigen Arbeit nachgehen, noch nie wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt wurden, an keinerlei Demonstration oder Versammlung teilgenommen haben, keine regierungskritischen Texte publizieren, jeden Samstagnachmittag die Straße kehren und eine Deutschlandfahne gut sichtbar auf ihrem Grundstück anbringen. Dies verhindert zukünftig die unverdiente Mitbestimmung von Schmarotzern, Asozialen, Raubkopierern, Unpatrioten, Freidenkern oder Aktivisten, was ohnehin nur, wie jüngste Wahlergebnisse eindrucksvoll beweisen, zwingend zu Chaos und Gewalt führt und damit die Sicherheit Deutschlands gefährdet.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ein-Parteien-System&lt;/strong&gt;: Mancher so genannte Politikwissenschaftler zeigt in so genannten Tageszeitungen in Richtung des so genannten Großbritanniens und behauptet, das so genannte Deutschland bräuchte dringend eine so genannte Wahlsystemänderung, um nach so genanntem Vorbild des Inselstaates ein so genanntes Zwei-Parteien-System hervorzubringen. Aber sind zwei Parteien nicht schon wieder ein bisschen zuviel des Guten, ein totaler Overkill an Pluralismus? Wieso das Volk mit der erschlagenden Vielfalt zweier Parteien belasten, wenn es auch eine tut? Das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Ein-Parteien-System&lt;/em&gt;&amp;#8221; löst diese kniffligen Fragen! Es ist sowohl historisch als auch global erprobt und konnte in der Vergangenheit auch auf deutschem Boden bereits mehrmals erfolgreich zum Tragen kommen.&lt;br /&gt;Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Bürger wird nicht länger mit der schwierigen Entscheidung belastet, welche der unzähligen Parteien er wählen soll (Wahlzettel können zum Wohle des Bürgers, zur besseren Benutzerfreundlichkeit und der Erhöhung des Wahlkomforts optional schon vorausgefüllt ausgehändigt werden) und muss sich nach der Wahl nicht mit dem leidigen Gedanken belasten, was geschehen wäre, hätte er sich anders entschieden. Das &lt;em&gt;Ein-Parteien-System&lt;/em&gt; stellt zudem die effizienteste Möglichkeit dar, um dringend benötigte neue Terrorismusgesetze und Gesetze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit möglichst schnell und unbürokratisch durchsetzen zu können und ist damit im internationalen Vergleich unschlagbar: Während andere Länder noch über so genannte Bürger- und Menschenrechte im Multi-Parteien-Parlament debattieren, könnte ein Ein-Parteien-System sie ohne jeglichen Widerstand abschaffen oder übergehen. Dies käme Wirtschaft, Staat, Sicherheit und damit jedem Bürger zugute.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; beobachtet auch weiterhin die Medienlandschaft, um neue Vorschläge zur Wahlsystemreform hier präsentieren zu können.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 31 May 2008 14:12:00 +0200</pubDate>
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    <title>Pofalla: Arme sind gar keine Arme, sondern Beine</title>
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach der &lt;a title=&quot;Jeder achte Deutsche ist arm&quot; href=&quot;http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1023157.html&quot;&gt;Veröffentlichung des Armutsbericht der Bundesregierung&lt;/a&gt; ist unter anderem prominente Kritik &lt;a title=&quot;Pofalla: Arme sind gar nicht so arm&quot; href=&quot;http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1029677.html&quot;&gt;von Seiten des CDU-Generalsekretärs Pofalla als auch des ifo-Chefs Hans-Werner Sinn zu vernehmen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Beide standen &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; für ein fiktives Interview zur Verfügung, das die aktuelle Lage in Deutschland erörtert:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Herr Pofalla, Herr Sinn, was sagen Sie zum aktuellen Armutsbericht der Bundesregierung?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pofalla&lt;/strong&gt;: Der Armutsbericht spiegelt das Ergebnis nach sieben Jahren rot-grüner Regierung wider. Wir haben doch längst eine Trendumkehr in Deutschland. Der Konjunkturaufschwung hat viele derjenigen Menschen, die vorher arbeitslos waren, in Niedriglohnjobs integriert, in denen sie das gleiche oder noch weniger verdienen. Zusätzlich senken wir die Dings, äh, Sozialleistungen kontinuierlich, um größere Anreize zur Aufnahme solcher Niedriglohnjobs zu bieten. Ist das nicht toll?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Dieses Ergebnis verdeutlicht eindringlich die stattfindende Trendumkehr: Arme werden gar nicht ärmer, Arme bekommen nur weniger Geld. Dieser Unterschied muss einmal ganz klar festgehalten werden. Daran arbeitet mein ifo-Institut mit Hochdruck.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Bedeutet weniger Geld denn nicht zunehmende Armut?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Keineswegs. Sehen Sie, ein Arbeitsloser lebt in Armut, denn er verfügt nicht über den Reichtum eines Arbeitsplatzes. Ein Arbeitnehmer in einem Niedriglohnjob hingegen besitzt allen Reichtum der Welt, denn er hat einen sinnstiftenden Arbeitsplatz. Geringes Einkommen kann selbstverständlich dadurch ausgeglichen werden, beispielsweise Mülltonnen zu dürchwühlen, das Schlafpensum auf völlig ausreichende 3 Stunden am Tag zu beschränken, eventuelle Kinder zur Fließbandarbeit zu schicken, der Prostitution nachzugehen, sich medizinischen Forschungen zur Verfügung zu stellen oder Organe zu spenden. Dies sind nur einige wenige Beispiele, müssen Sie wissen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Einem Menschen mit geringem Einkommen sind folglich hierzulande so viele Möglichkeiten gegeben, die eigene finanzielle Situation zu optimieren, sei es durch Nebeneinkünfte oder Verringerung der Ausgaben, da kann doch wirklich niemand, der über gesunden Menschenverstand verfügt, behaupten, es gäbe in diesem Land so etwas wie Armut. Blicken Sie doch außerdem auf die globale Lage, dann relativiert sich die Hysterie über angebliche Armut in Deutschland ganz schnell von alleine: Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass manche Tiere teilweise ihre eigenen Nachkommen fressen - das und nur das ist wahre Armut, davon habe ich aber in Deutschland noch nichts gehört!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Was sagen Sie zu dem Vorwurf, die geringere Arbeitslosenquote würde nur über statistische Spielereien erreicht werden und nicht durch tatsächliche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensumstände? Werden hier Äpfel zu Birnen umdefiniert?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pofalla&lt;/strong&gt;: Das ist Unsinn. Wir machen mit unseren Maßnahmen aus Armen Beine... äh den Armen Beine, meine ich natürlich.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Nehmen wir an, Sie haben in Ihrem Garten ein Apfelbäumchen, das 20 Äpfel trägt. Davon sind 15 genießbar und 5 leider verfault. Die verfaulten Äpfel stehen für die Arbeitslosen, denn die sind schließlich auch faul. Wenn der Baum nun im nächsten Jahr erneut 20 Äpfel trägt, von denen 15 genießbar und 5 verfault sind, Sie aber die 5 verfaulten Äpfel an Nachbarskinder verteilen, würden Sie es dann etwa als falsch bezeichnen, im Ergebnis von einer Verringerung der Faulapfelquote zu sprechen? Mit Birnen hat das gar nichts zu tun.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Aber die fünf verfaulten Äpfel existieren doch trotzdem...&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Das ist jetzt das Problem der Nachbarskinder, mein Baum hat eine Apfelerntequote von 100%. Genau so funktionieren die Arbeitsmarktprogramme der Regierung, die ich nur unterstützen kann.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Finden Sie das nicht zynisch den Armen gegenüber?&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;WIDTH: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;148&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Schloss.jpg&quot; width=&quot;200&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Viele Leistungsträger in Deutschland leben in ärmlichen Verhältnissen (Symbolfoto).&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/storem/195940930/&quot;&gt;storem&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Die Armen in diesem Land sind doch ganz andere als die in diesem Bericht dargestellten. Ich beispielsweise verdiene unangemessen wenig, denn ohne Frage lässt meine wirtschaftliche und soziale Kompetenz die aller anderen so genannten Experten weit hinter sich, wie ich fast täglich bei Diskussionen mit inkompetenten Sozialromantikern in politischen Talkshows und in Zeitungsartikeln beweise. Ich weiß, man soll sich eigentlich nicht selbst loben, aber außer mir macht es eben niemand.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pofalla&lt;/strong&gt;: Haargenau. Es ist eine himmelhohe Ungerechtigkeit, dass laufend nur über wohlgenährte Hartz-IV-Empfänger, verschwenderische Niedriglöhner und luxuriös lebende Rentner gesprochen wird, während die wahre Armut, wie sie Herr Sinn anspricht, unter den, äh, Teppich fällt. Die große Koalition aus CDU/CSU und SPD hat es sich daher zu einer ihrer dringendsten Aufgaben gemacht, die im Namen der Gerechtigkeit benötigte Umverteilung von unten nach oben voranzutreiben.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Vielen Dank für das fiktive Gespräch.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 24 May 2008 18:52:10 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeitslosigkeit</category>
<category>Armut</category>
<category>Armutsbericht</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Hans-Werner Sinn</category>
<category>Ronald Pofalla</category>

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    <title>Regierung beschließt Tag der Bürger- und Menschenrechte</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/131-Regierung-beschliesst-Tag-der-Buerger-und-Menschenrechte.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wie das Bundespresseamt heute überraschend bekanntgab, beabsichtigt die Bundesregierung die Einführung eines bundesweiten Feiertags zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte. Dieses Vorhaben wird, so geht aus der Meldung hervor, vom Großteil der Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU und SPD unterstützt und soll noch in kürzester Zeit möglichst unbürokratisch realisiert werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; sprach mit dem Regierungssprecher Peter Sprecher:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Herr Sprecher, die Bundesregierung hat heute überraschend bekanntgegeben, einen bundesweiten Feiertag zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte einführen zu wollen. Wie kam es dazu?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Nun, immer wieder sieht sich die Bundesregierung den dreisten Vorwürfen so genannter Menschenrechtsvertreter, Bürgerrechtler oder Datenschützer ausgesetzt, Bundeskabinett und Regierungskoalition würden mit ihrer Legislative vermeintliche Bürger- und Menschenrechte mit Füßen treten. Der Bundesregierung sind diese so genannten Bürger- und Menschenrechte selbstverständlich gleichgültig, so folglich auch die von den genannten Persönlichkeiten erhobenen Vorwürfe. Nach den jüngsten Wahlerfolgen der Partei Die Linke sah sich die Bundesregierung jedoch dazu berufen, mit einem Zugeständnis, wie es nun in Form des geplanten Feiertags zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte erfolgt, auch Wähler des radikalen Spektrums anzusprechen, die die wirtschaftsverachtende Ideologie der Bürger- und Menschenrechte vertreten.&lt;/p&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;335&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Menschenrechtler.jpg&quot; width=&quot;250&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Geht die Bundesregierung mit diesem Vorhaben nicht einen Schritt zu weit, ermutigt radikale Kräfte und gefährdet die Glaubwürdigkeit der eigenen Position?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Keineswegs. Sie dürfen in diesem symbolischen Akt kein inhaltliches Zugeständnis an diese wirtschaftsfeindliche Ideologie verstehen. An einem und nur einem Tag im Jahr kann die Erwähnung und symbolische Würdigung solcherlei Rechtsvorstellungen keinerlei Schaden anrichten. Ich kann Ihnen versichern, dass wir tatsächlich nur von einem einzigen Tag im Jahr sprechen, nicht mehr. Die Bundesregierung möchte mit diesem wohlwollenden Zugeständnis lediglich diejenigen Wähler, die dieser radikalen Ideologie anhängen, für die etablierten Parteien der Regierungskoalition gewinnen, um sie somit langsam aber stetig von der absurden Idee verbindlicher Bürger- und Menschenrechte abzubringen und von der Position der Regierungsparteien überzeugen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie ist die Bundesregierung vorgegangen?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Zunächst nahm man mit dem Bundesminister für Finanzen, Peer Steinbrück, Kontakt auf, um in Erfahrung zu bringen, ob Deutschland sich Bürger- und Menschenrechte für einen Tag im Jahr ökonomisch überhaupt leisten könne. Minister Steinbrück zeigte sich zunächst skeptisch und betonte, dass Deutschland sich angesichts globalisierter Weltwirtschaft derartige Einschränkungen einfach nicht erlauben könne. &lt;a title=&quot;Neue soziale Gerechtigkeit&quot; href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/97-Neue-Soziale-Gerechtigkeit.html&quot;&gt;Schließlich sei es Aufgabe der Regierung, eine Politik für diejenigen - und nur für diejenigen - zu betreiben, die etwas für die Zukunft Deutschlands tun&lt;/a&gt;. Nach längerer Diskussion und dem Durchgehen verschiedener Planspiele zeigte sich Steinbrück allerdings aufgeschlossen gegenüber dem Vorschlag aus der CDU, für die Finanzierung des Vorhabens eines der problematischen Ost-Bundesländer zu veräußern, die immer wieder für negative Schlagzeilen sorgen und für das positive Ansehen Deutschlands langsam untragbar werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie stellt sich die Bundesregierung eine solche Veräußerung vor?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Durch die guten Kontakte derzeitiger und ehemaliger Minister zu Vertretern der deutschen und ausländischen Wirtschaft konnten recht schnell Vertragsentwürfe für potentielle Endlager entsorgter Brennstäbe europäischer Kernkraftwerke unter und für Waffenfabriken auf dem Gelände des zu veräußernden Bundeslandes ausgearbeitet werden. Die Bundesregierung prüft zudem die Option, den Einwohnern des betroffenen Bundeslandes nach dessen Veräußerung mittels Umschulung zu professionellen Organspendern eine produktive Mitgliedschaft in der Gesellschaft zu ermöglichen. Die Bundesregierung möchte damit gleichzeitig deutlich machen, dass sie die hohen Arbeitslosenquoten in den neuen Bundesländern ernst nimmt und durch kreative Maßnahmen effektiv bekämpfen kann. Letztenendes wird die Einführung des geplanten Feiertages sich also positiv auf die deutsche Wirtschaft ausüben.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie ging es weiter?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Es musste jemand gefunden werden, der sich mit der Materie auskennt. Eine Krisensitzung des Kabinetts wurde einberufen, doch wie sich recht schnell herausstellte, verfügte keiner der Anwesenden über fundierte Kenntnis in Bezug auf diese fabulösen Bürger- oder Grundrechte. Justizministerin Zypries warf schließlich ein, schon einmal von einem so genannten Grundgesetz gehört zu haben, ergänzte jedoch sofort, sie könne sich darunter allerdings nicht viel vorstellen. Nach intensiver Recherche des BND im Inland konnte festgestellt werden, dass dem BND das besagtes Dokument bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls unbekannt war, jedoch mit Hilfe von Informanten als &amp;#8220;Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland&amp;#8221; identifiziert werden konnte. Aufgrund dieses Namens, der nahelegt, dass es sich bei diesem so genannten Grundgesetz um eine Angelegenheit des Inneren handelt, wurde der Bundesminister des Inneren beauftragt, also Herr Minister Schäuble, nähere Details über Bürger- und Grundrechte in Erfahrung zu bringen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Hegte die Bundesregierung nicht Bedenken, diese Recherche und intensive Auseinandersetzung mit der Materie könnte die Legislative beeinflussen, indem zukünftig womöglich Bürger- und Grundrechte bei der Gesetzgebung Beachtung finden?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Die zuständigen Minister sind immun gegenüber solcherart radikaler Ideologie, das versichere ich Ihnen. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Das ist beruhigend. Fahren Sie bitte fort. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: In der Folgezeit dieser Sitzung gelang es Herrn Schäuble tatsächlich mit Hilfe ausländischer Geheimdienste, den Text des besagten Dokuments in Erfahrung zu bringen, den er in einer nachfolgenden Kabinettssitzung unter allgemeinem Gelächter vortrug. Während Finanzminister Steinbrück anmerkte, solcherlei Hirngespinste würden jeden Staat sofort in den Ruin treiben, wies Arbeitsminister Scholz darauf hinwies, die Arbeitslosigkeit stiege auf ungeahnte Höhen, würden sämtliche Arbeitsplätze abgeschafft, die angeblich gegen diese so genannten Grund- und Menschenrechte verstößen. Bundeskanzlerin Merkel erklärte schließlich, sie sei auch ohne solchen Firlefanz gut aufgewachsen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Es geht also keine Gefahr von einem Feiertag zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte aus?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Nein, keine.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hart4all&lt;/strong&gt;: Auf welches Datum soll dieser Feiertag festgelegt werden?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Beginnend ab heute soll der Feiertag zur Würdigung von Bürger- und Menschenrechten am 30. Februar eines jeden Jahres abgehalten werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Vielen Dank für dieses fiktive Gespräch.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 01 Mar 2008 14:12:00 +0100</pubDate>
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    <category>Arbeit</category>
<category>Arbeitslosigkeit</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Grundgesetz</category>
<category>Menschenrechte</category>
<category>Peer Steinbrück</category>
<category>Politik</category>
<category>Sozialstaat</category>

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    <title>Liechtenstein von Bundeswehr belagert</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/130-Liechtenstein-von-Bundeswehr-belagert.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nachdem im Zuge der größten Steuerermittlungen in der Geschichte der Bundesrepublik zahlreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, sind nun auch politisch brisante Informationen an die Öffentlichkeit gelangt:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535687,00.html&quot;&gt;In dem Datenkonvolut soll es neben Informationen über mutmaßliche Steuersünder aus Deutschland auch Materialien mit politischer Brisanz geben, darunter offenbar Dienstanweisungen des Liechtensteiner Fürstentums zur Verschleierung von Finanzströmen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;Wie Bundesverteidigungsminister Jung und Bundesfinanzminister &lt;a href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/97-Neue-Soziale-Gerechtigkeit.html&quot;&gt;Steinbrück&lt;/a&gt; auf Anfrage mitteilten, wird die finanzielle Sicherheit Deutschlands auch in Liechtenstein verteidigt.&lt;/p&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;WIDTH: 226px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;225&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Stahltrger.jpg&quot; width=&quot;226&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Leistungsträger (Symbolfoto)&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/gerrit/151003236/&quot;&gt;Gerrit van Aaken&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;Wie aus abgehörtem Flurfunk hervorgeht, verweigert Liechtenstein momentan trotz Einschüchterungsversuchen deutscher Top-Politiker jegliche Zusammenarbeit bei den Ermittlungen. Geheime Geheiminformationen, die geheim sind, konnten von &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; für eine nicht näher genannte Summe auf eBay ersteigert werden und belegen eindeutig, dass sich als Reaktion auf diesen politischen und finanziellen Skandal zurzeit schwere Bundeswehreinheiten auf einen Einmarsch in Liechtenstein vorbereiten. Dem BND liegen nach Erstellen entsprechend gefälschter Dokumente nun zudem authentische Dokumente vor, die zweifelsfrei Liechtensteins finanzielle Unterstützung und Zusammenarbeit mit al-Qaida beweisen. Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte, die zuvor an der Jagd Bin Ladens beteiligt waren, sollen nun für das Verfolgen von Steuerflüchtlingen eingesetzt werden.&lt;/p&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; bedauert das Vorgehen der Bundes- und Ermittlungsbehörden, da sich die gegenwärtigen Ermittlungen nicht gegen ALGII-Empfänger, arabisch aussehende Menschen, linke Soziologen, Studenten oder Globalisierungskritiker richten, sondern gegen Unschuldige!&lt;/p&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt;-Tipp an steuerflüchtige Leistungsträger: Bewegen Sie Ihr Geld aus Liechtenstein, es unterliegt bald deutscher Finanzgesetzgebung!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 16 Feb 2008 13:21:59 +0100</pubDate>
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    <category>Liechtenstein</category>
<category>Peer Steinbrück</category>
<category>Politik</category>
<category>Steuerhinterziehung</category>

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    <title>Brot und Spiele</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/123-Brot-und-Spiele.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das &lt;a href=&quot;http://www.batzlog.de/&quot;&gt;BatzLog&lt;/a&gt; fasst sehr prägnant eine Beobachtung zusammen, die auch der &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt;-internen Abteilung für Medienüberwachung bereits aufgefallen ist:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Brot und Scheiß-Spiele&quot; href=&quot;http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2007/10/28/brot-und-scheiss-spiele/&quot;&gt;Egal ob Galileo, Explosiv, SternTV oder öffentlich rechtlicher Bouelvardjournalismus, überall heisst es: Los Hartz-Gesinde, zeigt mal wie weit ihr geht, für einen echt geil-unterbezahlten Job. Wie dankbar seit ihr, wenn ihr zum Bullettenschubser im Schnellfress-Restaurant ausgebildet werdet, wie sehr freut ihr euch drauf Azubi ohne Übernahmechance in einem Hotel zu sein, was machen 40jr Hausfrauen nicht alles um Putzhilfe für Superreiche zu werden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In all diesen Shows treten Arbeitssuchende als Arbeitsplatz-Gladiatoren gegeneinander an, wobei stets nur derjenige gewinnen kann, der sich für seinen potentiellen zukünftigen Arbeitsplatz am schamlosesten erniedrigen, herumschubsen oder am stärksten ausnutzen lässt. Der unsichtbare und gleichzeitig doch allgegenwärtige Sklaventreiber, der aus dem Off die Peitsche schwingt, kommentiert das Geschehen mit süffisanten Bewertungen und Erniedrigungen, deren Zynismus kaum zu überbieten ist. Während der Gewinner am Ende der jeweiligen Sendung in die verdiente Lohnsklaverei überführt wird, enden die Verlierer in der totalen Selbstverantwortung, deren hoffnungslose Lage der Sprecher dem Zuschauer mit hörbarem Genuß und kultivierter Schadenfreude präsentiert.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kurzum: Ein Sendeformat mit Zukunft, das in der sozialen Kälte für kuscheliges Wohl sorgt, indem man sich am Leid der anderen erwärmt. &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; befürwortet derartig menschenverachtende Formate, die arbeitsfaulem Gesindel vor Augen führen, dass kein Job zu schäbig, keine Erniedrigung zu entwürdigend, keine Bezahlung zu niedrig und keine Anforderungen zu hoch sind, denn nur wer arbeitet, soll auch essen!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 28 Oct 2007 21:12:49 +0100</pubDate>
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    <category>Arbeit</category>
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<category>Sozialstaat</category>
<category>TV</category>

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    <title>Deutsches Bildungssystem weiterhin Spitze</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/80-Deutsches-Bildungssystem-weiterhin-Spitze.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; ist stolz, verkünden zu dürfen, dass es dem deutschen Bildungssystem gelungen ist, seine &lt;a href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/74-Deutsches-Bildungssystem-belegt-Spitzenposition.html&quot;&gt;vor zwei Jahren bereits offiziell festgehaltene Spitzenposition im internationalen Vergleich&lt;/a&gt; verteidigen zu können. Auch weiterhin ist das vorbildliche Bildungssystem Deutschlands hinsichtlich seiner Chancenungleichheit in Industriestaaten ohne Beispiel und lässt Mitbewerber aus aller Welt weit abgeschlagen:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Deutsches Bildungssystem fällt massiv zurück&quot; href=&quot;http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/744231.html&quot;&gt;Je niedriger die Bildung, desto höher ist das Risiko einer Arbeitslosigkeit - dieser Grundsatz gilt fast überall. Doch in Deutschland ist dieser Zusammenhang besonders deutlich.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; zeigt sich unbesorgt, dass das deutsche Bildungssystem aufgrund der vorherrschenden Politik seine Spitzenposition bis auf weiteres unangefochten beibehalten kann.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 20 Sep 2007 14:44:03 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeit</category>
<category>Bildung</category>
<category>Bildungssystem</category>
<category>Deutschland</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Wirtschaft</category>

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    <title>Unterschicht gibt es nicht!</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/12-Unterschicht-gibt-es-nicht!.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Herr Müntefering, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, mit uns zu sprechen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Aber gerne doch, jemand muss die Wahrheit schließlich ans Licht bringen!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Nun, Herr Müntefering, Sie kritisieren den Begriff »Unterschicht«...&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Gibt es nicht!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: ...der momentan in der öffentlichen Debatte hohe Wellen schlägt. Wieso?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Sehen Sie, in Deutschland gibt es keine Schichten. Und erstrecht keine Klassen. Außer bei der Bahn. Und im Flugzeug. Sonst aber nirgends.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Sie wehren sich also gegen die Einteilung der Gesellschaft?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Haargenau. Bei uns gibt es nur Menschen, und die sind alle gleich. Einige sind gleicher als andere, aber im Endeffekt kann man sie nicht in komische Kategorien einteilen. Das wäre so, als würde ich behaupten, Sie seien Interviewer und ich Befragter - welch ein Irrsinn!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Sie sagten, solche Begriffe eigneten sich höchstens für »weltfremde Soziologen«.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Soziologe&quot; vspace=&quot;5&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/soziologe.jpg&quot; /&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Das ist korrekt. Wenn Sie die Gesellschaft in einem zweidimensionalen Raum abbilden, werden einige Menschen oben und andere unten sein. Das ist ganz normal, sonst bräuchte man ja keine zwei Dimensionen. Diejenigen, die im unteren Teil dieses Raums angeordnet sind - man könnte sagen schichtartig -, sind ärmer als der Rest. Aber erkennen Sie da irgendwelche Schichten? Also ich nicht!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Finden Sie nicht, dass Sie es mit der Bezeichnung »weltfremde Soziologen« übertrieben haben? Ist das nicht ein Pleonasmus?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Natürlich haben Sie Recht, aber ich musste es einmal deutlich zur Sprache bringen, schließlich sind Soziologen Schuld am Untergang dieses Landes. In ihren weltfremden Elfenbeintaxen fahren sie durch die Gegend und lenken die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf Dinge, die lieber im Verborgenen bleiben sollten, wie zum Beispiel Armut oder Ausländerfeindlichkeit. Probleme löst man nicht, indem man auf sie hinweist, sondern indem man sie verleugnet. Bei uns in der SPD wurde das schon immer so gehandhabt und wir sind stets gut damit gefahren. Hätten wir im Voraus gewusst, was diese Studie herausfindet, hätten wir sie selbstverständlich verhindert.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wussten Sie, dass der Begriff »Unterschicht«...&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Gibt es nicht!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: ...in der Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung gar nicht auftaucht?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Ach ja? Oh... Das war mir natürlich klar.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Ihr Parteikollege Beck hat die Debatte um die »Unterschicht«...&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Gibt es nicht!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: ...ins Rollen gebracht.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Na, der kann was erleben!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie gedenken Sie, wieder Ruhe in diese hitzige Diskussion zu bekommen?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Das ist ganz einfach, ich habe da einen ausgeklügelten Plan.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Der da wäre?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Müntefering&lt;/strong&gt;: Sehen Sie mal, dies ist Chewbacca. Chewbacca ist ein Wookiee vom Planeten Kashyyyk, aber Chewbacca lebt auf dem Planeten Endor. Denken Sie darüber nach. Es ergibt keinen Sinn! Warum sollte ein Wookiee - ein zwei Meter großer Wookiee - auf Endor leben wollen, zusammen mit einem Haufen winziger Ewoks? Es ergibt keinen Sinn! Aber Sie müssen sich ernsthaft fragen: Was hat das alles mit der Unterschicht zu tun? Gar nichts. Verstehen Sie, es hat nichts mit der Unterschicht zu tun. Es ergibt keinen Sinn! Nichts von alledem ergibt einen Sinn. Wenn Chewbacca auf Endor lebt, gibt es keine Unterschicht!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Vielen Dank für das fiktive Gespräch. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 17 Oct 2006 10:52:00 +0200</pubDate>
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    <category>Armut</category>
<category>Deutschland</category>
<category>Franz Müntefering</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Politik</category>
<category>Soziologie</category>
<category>Unterschicht</category>

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    <title>Endlich: Mehr Internetüberwacher als Internetnutzer</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/13-Endlich-Mehr-Internetueberwacher-als-Internetnutzer.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/78581&quot;&gt;Laut Beschluss sollen die Anbieter von Tele- und Mediendiensten nicht nur verpflichtet werden, »für Zwecke der Strafverfolgung, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes oder des Militärischen Abschirmdienstes oder zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum«Auskunft über Daten wie Name, Anschrift oder persönliche Nutzerkennungen zu geben. Die gleiche Auflage müsse vielmehr auch für die »vorbeugende Bekämpfung von Straftaten«gelten.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Hartz4all &lt;/i&gt;begrüßt das weise Vorgehen des unfehlbaren Bundesrats, dem es auf süffisante Weise gelungen ist, Belange des geistigen Eigentums in einem Satz mit Verfassungsschutz und nationaler Sicherheit zu erwähnen, wodurch eine berechtigte de-facto-Gleichsetzung von Urheberrechtsverstößen mit der Bedrohung der verfassungsmäßigen Ordnung vollzogen wurde. Jedem aufrichtigen Staatsbürger soll auf diese Art schnell verdeutlicht werden, dass geistiges Eigentum der primäre Stützpfeiler einer freiheitlichen Gesellschaft ist, während merkwürdige Ideen wie Meinungs-, Presse- oder Informationsfreiheit sowie das Fernmeldegeheimnis an hinteren Stellen rangieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die »vorbeugende Bekämpfung von Straftaten« ist eine ehrenvolle Absicht, da es stets vorzuziehen ist, Menschen ohne konkreten Verdacht vor der Ausübung einer Straftat zu überwachen und schließlich zu verhaften, als bis zur Ausübung der Straftat oder zum Auftauchen so genannter Beweise abzuwarten. Dass durch den besagten Passus staatliche Zufallssicherheitsmaßnahmen - Terroristen sprechen von so genannter Willkürüberwachung und -zensur -, die unser aller Leben verbessern werden, ermöglicht werden sollen, wird deutlich, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Vorbereitung einer Straftat bereits heute eine Straftat darstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen Sie also mit uns in eine frohe Zukunft, in der Sie von so ziemlich jeder Behörde (und privaten Urheberrechts-Bluthundeinheiten), die dieses Land aufzuweisen hat, mit Freude überwacht werden, denn Sie wissen: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 25 Sep 2006 13:09:00 +0200</pubDate>
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    <category>Bundesrat</category>
<category>Deutschland</category>
<category>geistiges Eigentum</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Internet</category>
<category>Überwachung</category>

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    <title>Eliteförderung</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/21-Elitefoerderung.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; hat den Inhalten des folgenden Videos nichts hinzuzufügen:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; data=&quot;http://www.youtube.com/v/Tzs29DYdj2g&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Tzs29DYdj2g&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wir brauchen eine Elite, die unter sich bleibt! Weg mit dem unzivilisierten Pöbel aus den elitären Sphären der &lt;a href=&quot;http://www.studis-online.de/HoPo/art-473-kritische_wissenschaft.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;traditionellen Wissenschaft&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Während linksextremistische Hasspropagandisten unverbesserlich mit der eisernen Faust einer staatlich-faschistoid herbeigeführten Chancengleichheit hetzen und von einem nebulösen Recht auf Bildung phantasieren, haben sich die im Video präsentierten Humankapital-Stückgüter bereits optimal auf die herrschende Ideologie eingestellt und vertrauen mit religiöser Verve auf die unfehlbare und unsichtbare Hand des Marktes sowie auf natürliche Begabung. Vorbildlich!&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Hier noch die vorangegangene Inspiration für das obige Video aus dem Dezember 2005 (Danke, &lt;a href=&quot;http://www.henningschuerig.de/blog&quot;&gt;Henning&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; data=&quot;http://www.youtube.com/v/Cy4D0SOvx6k&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Cy4D0SOvx6k&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 17 Jun 2006 23:18:00 +0200</pubDate>
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    <category>Politik</category>
<category>Studiengebühren</category>
<category>Wissenschaft</category>

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    <title>Zusammenfassung der Patriotismusdebatte</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/23-Zusammenfassung-der-Patriotismusdebatte.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.&lt;br /&gt;[Arthur Schopenhauer]&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Nur Unerwachsene, Schwächlinge und Feiglinge sind stolz darauf, einer Nation anzugehören. Wer selbst gehen kann, braucht kein Vaterland.&lt;br /&gt;[Wiglaf Droste]&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Jun 2006 03:58:00 +0200</pubDate>
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    <category>Arthur Schopenhauer</category>
<category>Patriotismus</category>
<category>Wiglaf Droste</category>

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    <title>Überall Opfer</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/24-UEberall-Opfer.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kath.net/detail.php?id=13792&quot;&gt;Ich mußte kommen. Es war und ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Recht derer gegenüber, die gelitten haben, eine Pflicht vor Gott, als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen «“ als Sohn des Volkes, über das eine Schar von Verbrechern mit lügnerischen Versprechungen, mit der Verheißung der Größe, des Wiedererstehens der Ehre der Nation und ihrer Bedeutung, mit der Verheißung des Wohlergehens und auch mit Terror und Einschüchterung Macht gewonnen hatte, so daß unser Volk zum Instrument ihrer Wut des Zerstörens und des Herrschens gebraucht und mißbraucht werden konnte.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Es erscheint, als spräche Papst Benedikt XVI. hier anlässlich seines Besuchs in Auschwitz das aus, was führende Geschichtsrevisionisten schon immer predigten: In der deutschen Bevölkerung gab es demzufolge weder Mitläufer noch Mittäter, keine Nazis und auch keine Nutznießer des faschistischen Systems, sondern nur hilflose Opfer, die von einer verschwörerischen Gruppe betrogen und missbraucht wurden. Mit dieser potenziellen geschichtsrevisionistische Rehabilitation setzt Papst Benedikt XVI. einen Meilenstein auf dem Gebiet der Tatsachenumdichtung.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Hessens Ministerpräsident Roland Koch, den das Politik-Fachjournal &lt;i&gt;Titanic &lt;/i&gt;dezent als Hessenhitler bezeichnet hatte, vollbringt es hingegen souverän, den geschichtsrevisionistischen Opfer-Diskurs von der Vergangenheit in die Gegenwart zu übertragen, indem er friedliche Zuwanderung mit Eroberungskriegen gegen Indianer vergleicht:&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?cnt=894408&quot;&gt;Beim Landesparteitag der hessischen CDU vor einer Woche hatte Koch gesagt, Deutschland sei kein Einwanderungsland wie die USA, wo von der ursprünglichen Kultur der Indianer »nichts mehr übrig« sei. Dann hatte er hinzugefügt: »Man könnte einfach sagen: Wir sind mehr als die Indianer.«&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Als knüppelhartem Argumentationsprofi, dem kein Argumentationsmuster zu schäbig ist, gelingt es Koch hier, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Zum einen transportiert der Vergleich ein demagogisches Bild von Deutschland in der Rolle des Opfers, das durch Migration existentiell bedroht wird, und verharmlost gleichzeitig mit von der Union gewohnter menschenverachtender Spritzigkeit die skrupellose Bekämpfung der Indianer.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In NPD-Kreisen dürfte man erfreut zur Kenntnis genommen haben, dass mit Kochs brutalstmöglichem Vergleich die Inhalte des eigenen Parteiprogramms auch über die Parteigrenzen hinweg Verbreitung finden - im Programm des Landesverbandes der NPD-Sachsen heißt es:&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://anonym.to/?http://npd-sachsen.de/npd_sa_info/programm/2004/landesprogramm.html&quot;&gt;»Wir wissen: Die indianischen Völker konnten die Zuwanderer nicht stoppen. Jetzt leben sie in Reservaten. Weil wir unseren Kindern das ersparen wollen, wehren wir uns, bevor es zu spät ist.«&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 03 Jun 2006 14:04:00 +0200</pubDate>
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    <category>Auschwitz</category>
<category>Benedikt</category>
<category>Indianer</category>
<category>NPD</category>
<category>Papst</category>
<category>Roland Koch</category>

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    <title>Arbeitslosenfangteams heben Lohnsklavenquote</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/192-Arbeitslosenfangteams-heben-Lohnsklavenquote.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Arbeitslose Arbeitsflüchtlinge, denen es unter schwersten Bedingungen aufgrund allgegenwärtiger Repression gelungen war, aus dem Paradies der so genannten Lohnarbeit zu entkommen, konnten von Arbeitslosenjägern erfolgreich aufgegriffen und wieder ordnungsgemäß in die Prozesse der Lohnsklaverei eingegliedert werden. Die Lohnsklavenquote &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5581138_REF1,00.html&quot;&gt;konnte somit unerwartet von 88,5% auf 89,2% angehoben werden&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Politische Wortführer der “Arbeit macht frei”-Ideologie betonten weiterhin, man werde nicht ruhen, bis eine Lohnsklavenquote von 100% erreicht sei, &lt;a href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/185-Wer-nicht-arbeitet,-soll-nicht-essen.html&quot;&gt;um sämtliche Menschen an den Segnungen der Lohnsklaverei teilhaben zu lassen und jegliche Alternative auszublenden&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;222&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Arbeitslose_Kontrolle.jpg&quot; width=&quot;165&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Bundeswirtschaftsminister Michael Glos bewertete den Einsatz der Arbeitslosenjäger als gemeinsamen Erfolg der großen Koalition aus den beiden Parteien, die von Terrorismussympathisanten völlig zu Unrecht als &lt;a href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/97-Neue-Soziale-Gerechtigkeit.html&quot;&gt;Sozialdarwinistische Partei (SPD)&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/172-Deutschland-wird-Gottesstaat.html&quot;&gt;Christdemagogische Union (CDU)&lt;/a&gt; bezeichnet werden. Auch wenn man noch nicht von einer “grundlegenden Wende” auf dem Arbeitsmarkt reden könne, sei man auf dem richtigen Weg, das allgemeine Repressionslevel zu erhöhen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ähnlich äußerte sich Bundesarbeitsminister Franz Müntefering. Er rief Politik und Wirtschaft zu gemeinsamer Kraftanstrengung auf, um die “positiven Tendenzen” der fortschreitenden Repression weiter zu stärken. Dazu gehöre die konsequente Fortsetzung der begonnenen Repressions-Reformen am Arbeitsmarkt: &lt;a href=&quot;http://www.mischamandl.de/blog/2006/05/12/wer-nicht-arbeitet-soll-nicht-essen.hartz4&quot;&gt;Nur wer arbeitet, soll auch essen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Zur Umsetzung dieser konsequenten Fortsetzung der Repressions-Reformen werden zurzeit folgende Maßnahmen beschlossen, um das faule Arbeitslosengesindel zu disziplinieren:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_166/01.html&quot;&gt;Der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales hat am Mittwoch mit den Stimmen der Koalition über die ursprünglichen Pläne hinausgehende Verschärfungen der Hartz-IV-Reform beschlossen. Der Gesetzentwurf zur Fortentwicklung der Reform (16/1410) sieht nunmehr vor, dass Beziehern von Arbeitslosengeld II (Alg II) bei wiederholten Pflichtverletzungen, etwa dem dreimaligen Ablehnen eines angebotenen Jobs, die Leistungen komplett gestrichen werden können. Dies bezieht sich nicht nur auf die Regelleistung, sondern auch auf die Zahlungen für Unterkunft und Heizung. […] Die Union unterstrich, es sei “in der Tat der politische Wille der Koalition”, dass derjenige, der wiederholt gegen die Regeln verstoße, auch die Konsequenzen tragen müsse. Niemand habe aber “die Absicht, Wohnungslosigkeit herbeizuführen”.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Gegenüber &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; betonte man ergänzend, niemand habe ”die Absicht, Wohnungslosigkeit herbeizuführen”, sollte sie allerdings dennoch überraschend eintreten, würde man sie mit einem menschenverachtenden Achselzucken und traurigem Gesichtsausdruck teilnahmslos zur Kenntnis nehmen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 01 Jun 2006 15:28:00 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeit</category>
<category>Arbeitslosigkeit</category>
<category>Deutschland</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Politik</category>

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    <title>Jung erklärt Verteidigungsfall</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/190-Jung-erklaert-Verteidigungsfall.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
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    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Endlich ist eingetreten, wovon Überwachungs- und Kriegsapologeten wie etwa diverse Minister schon lange träumen: Deutschland wird existenziell bedroht!&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nachdem ein Braunbär in Deutschland Schafe und Hühner gerissen hat, soll er abgeschossen werden.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;191&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Killerbaeren.jpg&quot; width=&quot;200&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Verteidigungsminister Franz Josef Jung und Bundespräsident Horst Köhler haben sofort nach Bekanntwerden der schrecklichen Bedrohungssituation den Verteidigungsfall erklärt. Bundeskanzlerin Angela Merkel befahl daraufhin die Mobilisierung der Bundeswehr und die Einschränkung der Grundrechte, was angesichts des Status quo allerdings nur noch symbolischer Natur geschah. Zurzeit sind Jagdbomber der Luftwaffe im Einsatz, um feindliche Bärenaktivitäten zu lokalisieren und die beteiligten Bären zu eliminieren.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Jung in einer ersten Stellungnahme: »Ob Flugzeuge oder Bären, im Verteidigungsfall muss alles abgeschossen werden!«&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; ruft auf&lt;/strong&gt;: Melden Sie feindliche Bärenagenten umgehend bei der nächstgelegenen Meldestelle!&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 23 May 2006 14:24:00 +0200</pubDate>
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