Endlich ist es so weit: Auch das unionsregierte Bundesland Hessen führt allgemeine Studiengebühren ein und lässt verfassungsrechtliche Bedenken bezüglich Artikel 59, die eine Einführung allgemeiner Studiengebühren begleiten, mit von der Union gewohnter Souveränität einfach unter den Tisch fallen:
Udo Corts, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, der einen eigenen Fan-Club aufweisen kann, kommentierte wie folgt:
Johann-Dietrich Wörner, Präsident der TU Darmstadt, führt aus, wie Corts’ Verbesserung der guten Position in Zukunft aussehen wird:
Auch an die Sozialverträglichkeit der neuen Gebühren, die von linksextremistischen Terrorismussympathisanten stets geleugnet wird, wurde im Zuge einer gigantischen Gerechtigkeitsoffensive gedacht, denn durch die selbstlose Bereitstellung von Darlehen schaffe man “für jeden, der eine Hochschulzugangsberechtigung hat, die finanzielle Grundlage für die Aufnahme eines Studiums, und dies völlig unabhängig von der eigenen wirtschaftlichen Lage oder derjenigen der Eltern”.
Obwohl die Einführung kreditbasierter Finanzierungsmodelle laut widerwärtiger Hasspropaganda linksextremistischer Volksverhetzer Kinder aus einkommensschwachen Familien angeblich nachweislich deutlich stärker abschrecken soll als Kinder aus sozioökonomisch höheren Schichten, ist dies hierbei für die CDU-Regierung nicht von Relevanz, da sie dank umfassender Erhebungen herausgefunden hat, dass Kinder aus Familien der unteren sozialen Schichten sowieso kaum studieren.
Ein Studium wird demzufolge zwar in Zukunft pro Semester um mindestens 500 Euro teurer, aber durch Bereitstellung zinsgünstiger Darlehen, mit denen diese zusätzlichen 500 Euro abbezahlt werden können, wird der gesamte Prozess nun weitaus gerechter - eine Logik, die unmittelbar einleuchtet!
Hartz4all ist froh, dass sich die hessische Landesregierung zur Durchsetzung dieser zeitgemäßen Maßnahme entschlossen hat, die die Effizienz eines Studiums deutlich erhöhen wird: Auf parasitäre Bummelstudenten, die ihr Studium unnötig in die Länge ziehen und mit Phrasen wie “Identitätsfindung” oder “Erziehung zum kritischen, urteilsfähigen Bürger” daherkommen, wird so in Zukunft deutlich stärkerer Druck ausgeübt, ihr Studium schnell und effizient durchzuziehen, denn erst wenn sämtliche Lebensbereiche aller Menschen vom Effizienzgedanken nachhaltig bestimmt werden, kann es mit der wirtschaftlichen Situation wieder aufwärts gehen!
Es gilt, eine effiziente, inhaltsleere, unkritische Abhakmentalität zu entwickeln, denn nur ein unkritisches, effizient und schnell studierendes Stück Humankapital kann Deutschlands Zukunft sicherstellen! Der Student kann sich so, ohne durch so genannte “Vernunft” belästigt zu werden, vollkommen am Arbeitsmarkt orientieren, denn Arbeit hat in Deutschland immer Vorfahrt - auch und insbesondere vor Vernunft.
Literaturtipp: Lesen Sie zu diesem Thema auch bei GUTEN ABEND, DEUTSCHLAND.



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