Bei ngo-online findet sich heute ein Artikel von ökostalinistischen Baumkuschlern, deren so genannte Argumente, die selbstredend nichts weiter als terroristische, kommunistische und anarchistische Propaganda sind, sich in kurzen Sätzen widerlegen lassen:
»Die Politik gibt nicht etwa nur die falschen Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen, viele der wichtigsten Fragen werden überhaupt nicht mehr gestellt.«
Das ist grundlegend falsch. Die wichtigsten Fragen wie zum Beispiel »Wann wird der Sprit billiger?«, »Welcher Politiker schwitzt am meisten?«und »Sind die Haare nun gefärbt oder nicht?«werden mit enormer Energie und höchster Seriosität behandelt. Entgegen der Behauptung werden dabei häufig sogar Fragen beantwortet, die gar niemand gestellt hat.
Hundertfünfzig Jahre Industriealisierung haben nach Auffassung des BUND-Regionalverbandes dazu geführt, dass die in vielen Millionen Jahren geschaffenen Energievorräte und die Rohstoffreserven der Welt zur Neige gingen und wir gleichzeitig unter anderem mit Atommüll Gifte produziert hätten, die über eine Million Jahre sicher gelagert werden müssten.
Ein fairer Austausch. Die Bezeichnung “Gifte” muss als diskriminierend abgelehnt werden, Atomrestprodukte haben das gleiche Recht auf Existenz wie beispielsweise Kohle!
Die Folgen unseres Handelns seien weltweit nicht zu übersehen. Der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre nehme zu und das Weltklima verändere sich.
Die vom Menschen beeinflusste Klimaveränderung ist ein Märchen linksextremistischer Terroristen. Wissenschaftler, die diese These unterstützen, handeln unwissenschaftlich und sind höchstwahrscheinlich Kommunisten.
»Alles Wissen um Umweltfragen verhindert nicht den massiven Raubbau an den letzten Urwäldern der Erde und am beschleunigten Artensterben.«
Das so genannte Artensterben wird maßlos überschätzt. Interessiert es Sie, liebe Leser, ob das Nashorn ausstirbt? Eben! Für die wirtschaftliche Produktion ist nur ein geringer Bruchteil dieser so genannten Artenvielfalt von Interesse, der Rest ist überflüssiger Konsument wichtiger Ressourcen, die der Krone der Schöpfung zustehen sollten.
Die größer werdende Ungleichheit zwischen den Nationen und den Menschen verstärke die Kriminalität und ergebe einen fruchtbaren Nährboden für Fundamentalismus und Terrorismus.
Dafür gibt es Innenminister und Militär. Denn Krieg löst alle Probleme.
Und sind die Menschen, die heute den so genannten “hohen Lebensstandard” haben, tatsächlich zufrieden und glücklich, oder wachsen mit zunehmendem Wohlstand nicht sogar Habgier und Unzufriedenheit?
Selbstverständlich ist heutzutage jeder normale Mensch glücklich. Wer das nicht ist, ist entweder Kommunist oder psychisch gestört, gehört also in beiden Fällen in medizinische und psychiatrische Behandlung! Unzufriedenheit wird gesetzlich verboten.
»Mit der heute verfügbaren Technik, mit der Produktion von reparaturfähigen, langlebigen Produkten könnten wir, größtenteils befreit von stupiden Tätigkeiten, ein “gutes” Leben führen«. »Gut leben statt viel haben«müsse der heutigen »Ich kaufe, also bin ich-Ideologie« entgegengesetzt werden.
Kaufen, Marsch, Marsch! Wer behauptet, Wohlstand könne nicht mit materiellem Gut gleichgesetzt werden, glaubt wahrscheinlich noch an die alten Mythen zwischenmenschlicher sozialer Beziehungen.
Nur wenn es gelinge, mit einem wesentlich verringerten Input von Energie und Rohstoffen ein gutes Leben zu führen, könnten auch die Länder des Südens an den Reichtümern der Welt gleichberechtigt teilhaben. »Ohne einen gleichberechtigten Zugang aller Menschen zu den Ressourcen der Welt, ohne Abrüstung, Demokratie und Menschenrechte gibt es keine nachhaltige Zukunft«, sind die Umweltschützer überzeugt.
Wieso sollte es Ziel sein, alle Menschen gleichberechtigt teilhaben zu lassen? Das ist eine Vorstellung weltfremder Gutmenschen. Wir haben die riesigen Militäretats doch nicht zum Spaß! Wenn wir jeden dahergelaufenen Menschen einfach so “an den Reichtümern der Welt gleichberechtigt teilhaben” lassen würden, dann bräuchten wir das ganze teure Militärzeug doch gar nicht. Und wer finanziert schon gerne unnütze Einrichtungen?
Durch nachhaltige Finanzierung von schlagkräftigen Militärs, eine nachhaltige Ungleichverteilung der Ressourcen und ein nachhaltiges Machtungleichgewicht entsteht eine sehr nachhaltige Unterdrückung. Das entspricht dem seriösen Verständnis einer nachhaltigen Zukunft.
»Die größten Einschränkungen auf diesem Weg, sind die ökonomischen Widerstände und die Tatsache, dass dieser zukunftsfähige Weg Vernunft und ein massives Umdenken voraussetzt.«
Vernünftiges Denken sollte nach wie vor den Leuten überlassen sein, die über Macht und Geld verfügen.
Wie Sie sehen, liebe Leser, konnten alle so genannten Argumente der Baumkuschler entkräftigt werden. Hartz4all wünscht Ihnen eine schöne Zukunft.



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