Schröder’s Social Democratic Party received 34.3 percent of the vote while Merkel’s Christian Democratic Union received 35.2 percent. Since neither has the majority needed to form a government, the tie will now be broken in the traditional German way: First one to burn down the Reichstag wins.
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A Haus divided
Montag, 19. September 2005
Niemand hat die Absicht, eine Regierung zu bilden!
Martin Sonneborn, Vorsitzender der einzigen seriösen Partei dieses Wahlkampfes, zu den Wahlergebnissen und der aktuellen Situation:
Sonntag, 18. September 2005
Kollaboration
Hartz4all gratuliert bereits jetzt opportun der neugewählten ehrenwerten Staatsführung, obwohl das Endergebnis der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag noch gar nicht vorliegt. Für Hartz4all spielt das Ergebnis schließlich keine ernstzunehmende Rolle, denn Hartz4all fühlt sich unter jeder Regierung pudelwohl und möchte daher an dieser Stelle zum Ausdruck bringen, dass die neue Regierung zweifellos die beste aller Zeiten sein wird.
Montag, 5. September 2005
Hartz4all erklärt die Welt #2: Die Weichen aufwärts stellen
Heute: Was bedeutet eigentlich »Die Weichen aufwärts stellen«?
Angela Merkel hat zum Abschluss des TV-Duells gefordert und prophezeit, die Weichen Deutschlands wieder aufwärts zu stellen. Doch was bedeutet das?
Hartz4all klärt auf:
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Foto: Wikipedia |
Es handelt sich bei der Aussage Merkels somit um einen Aufruf zum Vandalismus oder gar Terrorismus, denn wer Weichen aufwärts stellt, beabsichtigt eine Entgleisung.
Dienstag, 30. August 2005
Bullshit
Politiker reden eh nur Bullshit.
Solche Sätze kennen wir alle und wir alle wissen auch, nur dumme, ignorante, konsumorientierte, mit dem Terrorismus sympathisierende Jugendliche, die sich noch nicht einmal parteipolitisch engagieren, sagen derartig idiotische Sätze. Denn wir alle wissen auch: Politiker haben ein ausgezeichnetes Verhältnis zur Realität. Der Herr Frankfurt allerdings meint, unsere ehrenwerte Staatsführung und all diejenigen, die das gerne sein würden, beleidigen zu müssen:
Unerhört! Hartz4all distanziert sich ausdrücklich von derart subversiven, anarchistischen, terroristischen Aussagen, die völlig den Bezug zur Realität verloren haben!
[via Kulturblog]
Mittwoch, 24. August 2005
Schiffbruch trotz Leuchttürmen
CDU-Bildungsexpertin Annette Schavan, 50, über Schulqualität, Spitzenförderung, die Kompetenzen des Bundes und die eigene Inkompetenz:
Hartz4all: Eine unionsgeführte Regierung würde also das Bildungsministerium in ein Forschungsministerium umwandeln?
Schavan: Da sind Sie leider falsch informiert. Unter einer unionsgeführten Regierung wird es nur noch zwei Ministerien geben, nämlich das Wirtschaftsministerium sowie das Ministerium für Wahrheit. Deutschland muss sparen, das wissen Sie so gut wie ich. Wir müssen uns auf die Dinge konzenzentrieren, die Deutschland nach vorne bringen.
Hartz4all: Rot-Grün hat für den Ausbau von Ganztagsschulen vier Milliarden Euro bereitgestellt. Wollen Sie das heftig umstrittene Programm stoppen?
Schavan: Nein. Das Programm ist in vollem Gange, da wird nichts rückgängig gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass die Ganztagsschule zur Schullandschaft der Zukunft gehört. Sie bietet die Chance für zusätzliche Lernzeit; wir sind schließlich bestens darüber informiert, mit welcher Begeisterung das meiste junge Humankapital die Schuleeinrichtungen besucht. Immer wieder erreichen uns Briefe jungen Humankapitals, in denen wir herzlichst darum gebeten werden, noch mehr Lehrmaterial in den Unterricht aufzunehmen, weil ihnen das Lernen um des reinen Lernen Willens so viel Spaß bereitet. Allerdings geht uns das bisherige Programm nicht weit genug. Wir müssen die Kinder direkt nach der Geburt von ihren Eltern befreien, um durch Förderung in speziellen staatlichen Kindercamps die Chancengleichheit sicherzustellen und ihnen von Anfang an nur das zu vermitteln, was wir für richtig halten. Nur so ist die bestmögliche Ausbildung des Humankapital für Deutschlands Zukunft sichergestellt, um Deutschland wieder nach vorne zu bringen.
Hartz4all: Das Wort »Elite«wollen Sie nicht in den Mund nehmen?
Schavan: Na hören Sie mal. Ich scheue mich davor überhaupt nicht. Ich habe schon von Elite gesprochen, da gab es das Wort noch gar nicht. Ich habe es erfunden! E-l-i-t-e. Wir brauchen Eliten. Ich finde, die soziale Hierarchisierung der Gesellschaft sollte auch in der Hochschullandschaft angemessen abgebildet werden. Dafür stehe ich mit meinem Namen. Unsere Leistungsträger müssen deutlich erkennen können, welche Universitäten für Spitzenqualität stehen, sonst schreiben sich ihre Sprösslinge eventuell noch an einer zweitklassigen Universität ein, an der nur der normale Pöbel studiert. Das darf nicht sein! Nur so können wir Deutschland wieder nach vorne bringen.
Hartz4all: Machen Studiengebühren die Hochschulen besser?
Schavan: Ohne Frage! Ich bin seit vielen Jahren eine Anhängerin von Studiengebühren. Die Hochschulen brauchen diese Finanzquelle. Wir sehen es doch im Vergleich mit dem internationalen Ausland: Studiengebühren ermöglichen es auf lange Sicht, die staatlichen Zuschüsse für Universitäten herunterzufahren. Das ist gut, denn so können wir mehr in die Wirtschaft investieren und Deutschland wieder nach vorne bringen. Grundsätzlich gilt aber: Niemand darf durch den Geldbeutel der Eltern vom Studium abgehalten werden. Dafür werden Stipendien und spezielle Kredite sorgen, denn vom Leben auf Pump verstehen wir viel. Was spricht dagegen, wenn die Studenten oder deren Eltern einen Kredit aufnehmen, um sich oder ihre Sprösslinge frühstmöglich an Schulden zu gewöhnen?
Hartz4all: Der internationale Vergleich zeigt uns aber, dass das die soziale Selektion nicht verringert, sondern...
Schavan: Hören Sie mal, wir sind hier aber nicht im Ausland, sondern in Deutschland!
Hartz4all: Vielen Dank für das fiktive Gespräch.
Dienstag, 23. August 2005
Die Partei hat immer Recht
Martin Sonneborn, Bundesvorsitzender von »Die Partei«, im Interview:
Den Vorwurf, nur Aktionssatire zu betreiben, weist Sonneborn energisch zurück:
Und wer möchte, kann sich 25 Sekunden TV-Werbezeit innerhalb eines Wahlwerbespots der PARTEI im ZDF ersteigern.




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