<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>Hartz4all</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/</link>
    <description>Das wohlschmeckende Breitband-Anti-Idiotikum</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.5.3 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Mon, 25 May 2009 10:06:00 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://hartz4all.de/blog/templates/hartz4all/img/rss-header.png</url>
        <title>RSS: Hartz4all - Das wohlschmeckende Breitband-Anti-Idiotikum</title>
        <link>http://www.hartz4all.de/blog/</link>
        <width>144</width>
        <height>22</height>
    </image>

<item>
    <title>Die neue Webseite der geliebten Bundesregierung</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/202-Die-neue-Webseite-der-geliebten-Bundesregierung.html</link>
            <category>Internal Affairs</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/202-Die-neue-Webseite-der-geliebten-Bundesregierung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=202</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=202</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-LEFT: 5px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/header600h4all_2.gif&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;80&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Deutschland feiert 60 Jahre Grundgesetz - die geliebte Bundesregierung feiert mit, bevor das Grundgesetz nun in Rente geschickt wird.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Das Desinformationsamt der geliebten Bundesregierung freut sich, zum sechzigsten und damit letzten runden Geburtstag des Grundgesetzes den offiziellen Start der neuen Webseite der geliebten Bundesregierung unter der Domain &lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/&quot;&gt;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/&lt;/a&gt; bekannt geben zu dürfen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Sicherlich haben Sie die Diskussion der letzten Wochen um Internetsperren zum Schutz unschuldiger Kinder verfolgt. Vielfach wurde die geliebte Bundesregierung in diesem Zusammenhang mit sogenannten Internetausdruckern in Verbindung gebracht und ihr wurde oft gleich sämtliche Kompetenz im Umgang mit dem Internet abgesprochen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Daß dies nur ein Mißverständnis sein kann, zeigt die neue Webseite der geliebten Bundesregierung. Diese ist nicht nur in validem XHTML 1.0 Strict und CSS level 2.1 geschrieben, sondern wird auch von einem sorgsam ausgewählten Propagandateam aus versierten Internetexperten betreut,die schon viele Jahre die gerechte, weise und gute Politik der geliebten Bundesregierung unterstüzen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die geliebte Bundesregierung möchte mit der neuen Webseite vor allem diejenigen Bürgerinnen und Bürger erreichen, die tagtäglich viele Stunden im Internet verbringen und zeigen, daß sie sehr wohl das Internet verstanden hat und um Chancen, aber auch Risiko dieses Mediums weiß.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auch die Wahl der Domain zeigt, daß sich die geliebte Bundesregierung bestens mit dem Konzept der Subdomains auskennt. Gleichzeitig wird durch die Wahl einer neuen Domain etwaige Verwirrung mit anderen, ähnlich klingenden Domains vermieden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auf der neuen Webseite der geliebten Bundesregierung finden Sie nicht nur sachliche Informationen zu deren gerechter Politik, sondern auch Dossiers zu politikbestimmenden Themen, persönliche Einblicke in das Leben Ihrer Politstars und unterhaltsame Spiele, die Ihnen das Leben unter der geliebten Bundesregierung erträglicher gestalten.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die geliebte Bundesregierung freut sich auf Ihren Besuch unter &lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/&quot;&gt;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/&lt;/a&gt; und sieht gespannt der umfangreichen Berichterstattung über die Internetinitiative in Ihren Medien entgegen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Mit freundlichen Grüßen aus dem Desinformationsamt der geliebten Bundesregierung&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/202-guid.html</guid>
    <category>Bundesregierung</category>
<category>Demokratie</category>
<category>Deutschland</category>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<category>Politik</category>
<category>Satire</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>

</item>
<item>
    <title>Der literarische Monolog</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/200-Der-literarische-Monolog.html</link>
            <category>Hartz4all erklärt die Welt</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/200-Der-literarische-Monolog.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=200</wfw:comment>

    <slash:comments>5</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=200</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn alte Menschen vermehrt verbal auf die harmlos anmutende Fernsehlandschaft Deutschlands einprügeln, wird recht schnell klar, dass diese Radaubrüder die umfangreichen sozialkomparativen und sozialemanzipatorischen Aussagen eines hochkarätigen Fernseh-Formats wie &amp;#8220;Bauer sucht Frau&amp;#8221;, &amp;#8220;Frauentausch&amp;#8221; oder &amp;#8220;American Gladiators&amp;#8221; im stickigen Dunste ihres Elfenbeinturms intellektuell völlig verkennen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Trotzdem geht &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; neue Wege und präsentiert in Anerkennung dieser Kritik hier einige nicht zu Unrecht überschätzte Bücher, die schon morgen als Klassiker in die Literaturgeschichte eingehen könnten (und deshalb noch heute gelesen werden sollten, um mitreden zu können, wenn es so weit ist):&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;table style=&quot;WIDTH: 100%&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;5&quot; cellpadding=&quot;5&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;BORDER-BOTTOM: black 1px dotted; WIDTH: 100%&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-LEFT: 5px; PADDING-RIGHT: 15px; FLOAT: left; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/gated_communities.jpg&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;524&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;Fence &amp;amp; Border&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit Gated Communities zur Umverteilung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;ISBN: 3-666-54321-4&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Autorenduo Fence &amp;amp; Border nimmt den altbekannten Satz „Friede den Palästen“ einmal wörtlich: Wenn die Oberschicht so gerne in sogenannten Gated Communities lebt, sollte man das eben einfach ausnutzen. &lt;br /&gt;Detailliert präsentieren sie dem Leser ihre theoretisch fundierten Skizzen einer Welt, in der die herrschende Klasse gezielt manipuliert wird. Zentrales Element der Überlegungen ist die geistige Konstruktion einer scheinbar feindlichen Welt, die die Oberschicht bedroht. Getrieben durch diese Angstvorstellung werden die oberen Zehntausend Zuflucht in Gated Communities suchen, die zuvor für diesen Zweck errichtet wurden. Bereit, für gefühlte Sicherheit jeden noch so astronomischen Betrag zu zahlen, setzt sich die Umverteilung unaufhaltsam in Gang.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Der Bourgeoisie genau das geben, was sie verlangt. Eine geniale wie auch simple Idee, die das Prinzip der Revolution vom Kopf auf die Füße stellt.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Karl Marx&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird sich hier zuhause fühlen.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Benjamin Franklin&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Niemand hat die Absicht, Gated Communities zu errichten.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Walter Ulbricht&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Wer dieses Buch nicht liest, ist ein Arschloch.“&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;-&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Dieter Bohlen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;BORDER-BOTTOM: black 1px dotted; WIDTH: 100%&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-LEFT: 5px; PADDING-RIGHT: 15px; FLOAT: left; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Wasserbahnen.jpg&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;524&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Zeus Planschmann&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die schönsten Wasserbahnen der Welt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;ISBN: 5-912-42256-0&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Auf rund 300 Seiten präsentiert Zeus Planschmann sachkundig die schönsten Wasserbahnen der Welt und überrascht dabei mit neuartigen Entdeckungen. Ein Höhepunkt des Buches ist zweifelsfrei die brillant ausgeführte Untersuchung antiker Aquädukte, deren Primärzweck, so stellt Planschmann fest, offenbar im Personentransport lag. Die antiken Aquädukte, bisher völlig verkannt, dürften somit die ältesten Wasserrutschen der Welt darstellen.&lt;br /&gt;Im zweiten Abschnitt des Buches werden zeitgemäße Erklärungen präsentiert, wie mittels moderner Verfahren leistungsfähige Transportwasserbahnen errichtet werden können, welche Aspekte dabei zu berücksichtigen sind und wie sich der Einsatz einer Personentransportwasserbahn auf die soziale Situation urbaner Räume auswirkt. &lt;br /&gt;Egal ob Architekt, Soziologe, Stadtplaner, Politiker, interessierter Laie oder einfach nur Blödmann, dieses Buch spricht jeden an.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Den Personen- und Transportverkehr komplett über ein Wasserbahnsystem zu gestalten, war die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;I. M. Drowning, Stadtrat von Atlantis&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Endlich haben auch wir ein Wasserbahnsystem.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Ein Bürger aus New Orleans&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Meinen Wahlsieg bei der Bundestagswahl 2002 verdanke ich der Einführung eines fortschrittlichen Wasserbahnsystems in Ostdeutschland.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Gerhard Schröder&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;BORDER-BOTTOM: black 1px dotted; WIDTH: 100%&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-LEFT: 5px; PADDING-RIGHT: 15px; FLOAT: left; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Toilette.jpg&quot; width=&quot;290&quot; height=&quot;388&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;John Grisham&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Toilette&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;ISBN: 4-911-06071-8&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Handlung dieses Buches, einer wahren Begebenheit nachempfunden, ist schnell erzählt und genau so schnell auch wieder vergessen: Ein harmlos anmutender Universitätsprofessor erblickt Studenten, die vergnügt vor einer Klotür sitzen, und entwickelt daraufhin eine Obsession. &lt;br /&gt;Klingt langweilig? Ist es auch. Allerdings passiert eine ganze Menge in John Grishams Thriller &amp;#8220;Die Toilette&amp;#8221;, der im Laufe der Erzählung immer tiefer in die Kloake hinabsteigt und aus seinem raffinierten Plot alles aus Toiletten heraus holt, was diese so zu bieten haben. Mit vielen Seitenhieben auf das deutsche Toiletten- und Politsystem entwickelt sich der Roman nach gemächlichem Anfang zu einem wahren Durchfall an Ideen. Spannung bis zum letzten Pressen!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Nachdem ich diesen Thriller gelesen habe, hat sich mein Verhältnis zu Toiletten extrem gewandelt.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Dixie Klo Chick&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„So spannend, dass ich mich beim Lesen an eine Klopapierrolle kuscheln musste.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Der Charmin-Bär&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Ein Buch, das man gerne mit auf die Toilette nimmt, denn das Papier ist sehr weich.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;New York Times&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;BORDER-BOTTOM: black 1px dotted; WIDTH: 100%&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-LEFT: 5px; PADDING-RIGHT: 15px; FLOAT: left; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Entscheiden.jpg&quot; width=&quot;321&quot; height=&quot;316&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Jawi Wasdenjez&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;222 Wege, sich nicht zu entscheiden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hörbuch&lt;br /&gt;Spielzeit: 5 – 240 Minuten&lt;br /&gt;Sprecher: steht noch nicht fest&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Jawi Wasdenjez liefert mit diesem Werk eine einmalige Sammlung an 222 Wegen, sich nicht zu entscheiden. Lernen Sie einfache Techniken, um Entscheidungen nicht zu entscheiden.&lt;br /&gt;Klarer Meilenstein des Werkes ist das leicht verständliche Kapitel „Einfach abwarten, was passiert“.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„Ein wirklich tolles Hörbuch. Vielleicht aber auch nicht.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Eine Frau oder ein Mann&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Ob ich es wieder kaufen würde? Eine gute Frage.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Dee Seider&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Ich wünschte, wir hätten in der Waffen-SS solche Bücher gehabt.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Günter Grass&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-LEFT: 5px; PADDING-RIGHT: 15px; FLOAT: left; BORDER-TOP: 0px; BORDER-RIGHT: 0px&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/bwl.jpg&quot; width=&quot;324&quot; height=&quot;306&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;Diverse Autoren&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;BWL von A bis Z&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hörbuch&lt;br /&gt;Zusammengetragen von: Cher Holder&lt;br /&gt;Spielzeit: 12,5 Minuten (inklusive achtminütigem Intro)&lt;br /&gt;Sprecher: Verona Pooth&lt;/em&gt;&lt;p /&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Langweilt es Sie, sich durch ausführliche Vorlesungsskripte zu quälen? Ist Ihnen Fachliteratur zu kompliziert? Das muss nicht sein! Dieses umfassende Gesamtwerk erklärt Ihnen alles, was Sie über Betrugswirtschaftslehre wissen müssen. &lt;br /&gt;Mit Höhepunkten wie der 3-Schritt-Anleitung „FDP-Wählen leicht gemacht“ und dem „Leistung muss sich wieder lohnen“-Polka.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Ich beobachte dieses Hörbuch schon sehr lange. Es ist wirklich gut. Vielleicht wird es eines Tages so überragend wie der Weltklassefußballer Günter Netzer.“&lt;/strong&gt; – &lt;em&gt;Günter Netzer&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Dieses Buch wird mit Sicherheit sein Publikum finden: Alle, die bei intellektuellen Gesprächen bisher nie mitreden konnten, bekommen hier die volle Bandbreite geschwollen klingender Zitate, die sich zum willkürlichen Einstreuen in eine Unterhaltung vorzüglich eignen.“ &lt;/strong&gt;– &lt;em&gt;Wirtschaftswissenschaftliche Revue&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Nov 2008 16:45:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/200-guid.html</guid>
    <category>BWL</category>
<category>Gated Communities</category>
<category>Literatur</category>

</item>
<item>
    <title>Geld zu sein macht auch nicht glücklich</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/198-Geld-zu-sein-macht-auch-nicht-gluecklich.html</link>
            <category>Die große weite Welt</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/198-Geld-zu-sein-macht-auch-nicht-gluecklich.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=198</wfw:comment>

    <slash:comments>3</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=198</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ein verregneter Wintertag im Herbst, soziale Kälte zieht in Sonnenstudios ein. Im Paradiesgarten des nordsüdhessischen Gibtsnichstadt tollen Halbstarke herum und verjagen Menschen, die ihnen nicht passen. Sie dürfen das, denn sie tragen Uniform. Früher war das Klima einmal besser, erinnern sich Zeitzeugen, doch dann kamen Hartz-Gesetze, Rentenreform, CDU, SPD und all die anderen Übel, die der durchschnittliche BWL-Student nur aus unterhaltsamen TV-Formaten kennt, bei denen er sich köstlich über den verhassten Pöbel beömmelt. Sowohl Gesellschaft als auch Wetter beschlossen aus Trotz, in eisiger Kälte vor sich hin zu vegetieren. Rentner und Arbeitslose, die in Lauerstellung verzweifelt darauf warten, eine Taube zu erlegen, um ihr &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/berlin/article1649762/Sarrazin_entwickelt_Hartz_IV_Speiseplan.html&quot;&gt;leckeres Sarrazin-Menü&lt;/a&gt; mit ein wenig Fleisch anzureichern und schon einmal für die Zukunft gewappnet zu sein, wenn der &lt;a title=&quot;Ökonomen wollen harte Einschnitte&quot; href=&quot;http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/oekonomen-wollen-harte-einschnitte/&quot;&gt;Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger auf allerhöchstens 132€&lt;/a&gt; gesenkt werden wird, bevölkern sämtliche Parkbänke. Es herrscht Bankenkrise.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Szenenwechsel. Ein Hochhaus in Frankfurt: Banker und Spekulanten möchten sich in den Tod stürzen, doch sie können nicht, denn sie bekommen das Fenster nicht kaputt. Es fehlt das Nothämmerchen, bekannt aus Bus und Bahn. Das Management hatte es weggekürzt. Jetzt wäre sein großer Auftritt, denn eine ganz andere Bankenkrise findet zurzeit an den Finanzmärkten statt. Anstatt sich also in den Tod zu stürzen, wie sie es als Ehrenmänner sicherlich getan hätten, verfolgen sie ein erfolgreiches Konzept des liebgewonnenen Turbokapitalismus: Solange alles gut geht, wird der blöde Staat beschimpft, endlich mal die gängelnde Fresse zu halten - doch geht dann irgendwann völlig überraschend doch einmal etwas schief, wird laut um staatliche Hilfe gerufen.&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Demokratiealarm&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/894/312805/text/&quot;&gt;Muss ein Schädiger nur dreist genug und der Schaden nur groß genug sein, damit der Staat das Desaster nobilitiert?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;WIDTH: 267px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Bankenkrise.jpg&quot; width=&quot;267&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bankenkrise (Symbolfoto)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In seinem konfusen Verhalten erinnert der Finanzmarkt an einen vorlauten Jugendlichen mit Egoproblemen und ziemlich vielen Pickeln im Gesicht, der die Mama anschnauzt, sie solle seine Selbständigkeit endlich respektieren, schließlich sei er schon erwachsen, aber gleichzeitig ständig rumnörgelt, weshalb denn Wäsche oder Essen noch nicht fertig seien und womit die Mama denn so ihren langen Tag verbrächte. Beiden ist gemein, dass sie, wenn sie einmal auf die Nase fliegen, schließlich lauthals schluchzend zu eben jenen zurückgekrochen kommen, die von ihnen just noch selbstbewusst weggestoßen wurden. Hoffnung besteht nur für einen von ihnen: den vorlauten Jugendlichen. Während er, sowohl geistig als auch körperlich noch im Reifungsprozess befindlich, zumindest Hoffnung bestehen lässt, er könne aus alledem etwas lernen, ist der durchschnittliche Apologet des vollständig freien Marktes so sehr in seinen FDP-Bahnen eingefahren, dass er dort selbst dann nicht mehr herauskommt, wenn über ihm alles mit großem Getöse einzustürzen beginnt. Sogar das Nothämmerchen wäre hier nutzlos, hilft doch - wenn überhaupt - nur noch der metaphorische Holzhammer.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;So zeigt sich der gesamte Laden schließlich, wie man ihn kennt und liebt: Während normalerweise monatelang darüber debattiert werden muss, ob eine zusätzliche Millionen-Investition in Bildung oder Sozialleistungen tatsächlich finanzierbar ist, nur um das Geld dann schließlich doch lieber in neues Schieß- und Prügelgerät zu stecken, weil das auf die Bevölkerung nunmal unmittelbarer wirkt, und auch die Ausgaben für Entwicklungshilfe, die Millionen Menschen vor dem Verrecken bewahren könnten, auf niedrigem Niveau stagnieren, zaubern diverse Staaten mal eben und ganz nebenbei milliardenschwere Rettungspakete aus dem Ärmel, um die Finanzbranche aus der selbstverschuldeten Misere zu befreien. &lt;a title=&quot;15 Milliarden Euro mehr Kredit für HRE&quot; href=&quot;http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hre116.html&quot;&gt;35 Milliarden Euro wurden beispielsweise alleine für die Rettung der Hypo Real Estate vorgesehen, bis dann mit einem dezenten Räuspern darauf hingewiesen wurde, dass das zwar nett, aber nur Spielgeld sei und weitaus mehr von Nöten sein würde - der Bund übernimmt den Großteil davon&lt;/a&gt;. Das Kind muss hungern, doch wenn Papa mal im Vollrausch eine Beule in den Porsche fährt, wird das Sparbuch geplündert.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot; /&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;WIDTH: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; height=&quot;189&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/zuerich-bankenkrise-tram.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;200&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Pleite verboten&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nachdem nun also Bank nach Bank der Ruin droht, gibt Kanzlerin Merkel den Norbert Blüm und erklärt privaten Sparern: &lt;a title=&quot;Bund stellt Staatsgarantie für Sparer in Aussicht&quot; href=&quot;http://www.netzeitung.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/1177017.html&quot;&gt;Die Einlagen sind sicher&lt;/a&gt;. Der eigentlich dem Kapitalismus huldigende Staat springt derweil in hilfsbereiter Manier ein, um die Verluste des Bankensektors zu sozialisieren, schließlich ist die viel gepriesene Eigenverantwortung dann irgendwie doch recht blöde, während sich erste Schlangen von Panik befallener Menschen vor sämtlichen Zooläden bilden. Sie folgen trotz allem weiterhin der Marktlogik, wittern den großen Profit und investieren all ihr Geld in Hamster, nachdem sie irgendwo gelesen haben, dass die nun super gehen. Experten der Bundesregierung wiederum warnen vor solch überstürzten Hamsterkäufen, sei doch an diesen possierlichen Tierchen viel zu wenig dran, um sich von ihnen auf lange Zeit ausreichend zu ernähren.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Ein abschließender Finanztipp sei daher gegeben: Einzig bei der Samenbank geht es weiterhin steil nach oben, sind deren Einlagen doch stets liquide. Oder aber man legt das bisschen Geld, das nach Banken- und auch Wirtschaftskrise noch übrig bleiben wird, zwangsweise in Bier an - auf der Parkbank. Dort, so wünscht man sich fast, mögen in Zukunft all die Verantwortlichen ein Konto eröffnen, die stets aus Reflex nach freien Märkten und totaler Deregulierung brüllen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;(Fotos: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/schockwellenreiter/487725810/&quot;&gt;Schockwellenreiter/Gabriele Kantel&lt;/a&gt; &amp;amp; &lt;a href=&quot;http://rosengart.de/gallery/v/fundsachen/pleite_verboten.jpg.html&quot;&gt;Frank Rosengart&lt;/a&gt;)&lt;/small&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Oct 2008 16:07:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/198-guid.html</guid>
    <category>Bankenkrise</category>
<category>Finanzkrise</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Wirtschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Much Ado About Obama</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/197-Much-Ado-About-Obama.html</link>
            <category>Die große weite Welt</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/197-Much-Ado-About-Obama.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=197</wfw:comment>

    <slash:comments>4</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=197</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ein junger, schwarzer Präsidentschaftskandidat, der Charisma besitzt wie kein zweiter, fesselnde Reden hält und die Massen begeistert, besucht Berlin. Gemeint ist nicht Horst Köhler, sondern Barack Obama. Der neue Messias, der Amerika wieder dahin führen soll, wo es laut Amerika hingehört: Nach Amerika. Er könnte den Ausweg aus der wirtschaftlichen Rezession darstellen, indem er ödes Wasser in teuren Wein verwandelt, oder aber mittels einer Autobahn über den Atlantik die Beziehung mit Europa vertiefen. Doch die meisten setzen ganz andere Hoffnungen in Barack Obama und wünschen sich niedrigere Spritpreise, eine neue Staffel Lost, ein iPhone oder täglich Sonnenschein. Es sind hohe Ansprüche, die mit den kleinlichen Forderungen nach einem Ende der Folter, Rückzug aus dem Krieg oder einer freiheitlichen Gesellschaft nicht mehr viel gemein haben. Acht erfolgreiche Jahre George W. Bush haben ihre positiven Spuren hinterlassen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Besucher des als reine Wahlkampfkulisse inszenierten Spektakels, das tatsächlich oder zumindest gefühlt mehr Zustrom finden konnte als sämtliche langweiligen Demonstrationen gegen so voll unspektakuläre Dinge wie Grundrechts- und Sozialabbau zusammengenommen, punkteten mit scharfsinnig-kritischen Aussagen mehrheitsfähiger Ausprägung, die die Leidenschaft am weltpolitischen Geschehen eindrucksvoll auf den Punkt bringen: &amp;#8220;Wir sind hier, damit wir später einmal sagen können, wir haben Obama schon gesehen, bevor er Präsident war&amp;#8221;, nuschelte beispielsweise Mandy Mandykowski (Name frei erfunden) in das Mikrofon der freundlichen ARD-Tante, die sich ob solch geballter Masse fundierten Politikinteresses sichtlich arg beherrschen musste, um Gesichtsausdruck und Würgereflex halbwegs unter Kontrolle zu behalten. Da half auch nicht das anschließende Befragen eines verwirrten &amp;#8220;North America Studies&amp;#8221;-Studenten, der geschickt das bisschen Aufmerksamkeit, das infolge seiner Aussagen wohl auch das für Lebenszeit einzige bleiben soll, für das Abfeuern inhaltsleerer Phrasen und eines großen Wortschwalls an Selbstdarstellung nutzte. Waren es intellektuelle Schwergewichte wie diese beiden, die eindringlich zusammenfassten, was sich da in Berlin zum Händeklatschen für den US-Wahlkampf mobilisieren ließ?&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;WIDTH: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;153&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Siegessaeule.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;200&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Siegessäule (Symbolfoto)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Was bei einem Besuch des häufig mit schmierigen Pommes verwechselten McCain wohl als Auslöser für heftige Proteste von Seiten aufgebrachter Massen (fünf bis zehn Personen) fungiert hätte, geht bei dem als Popstar verehrten Barack Obama in eben dieser extatischen Verehrung verloren, die mit ihrer Wahrheitsverzerrung sonst nur bei Mädchen unter 15, Apple-Fanboys und den meisten BWL-Studenten zu beobachten ist. Folglich verwundert es kaum, dass offenbar keiner der Besucher so wirklich doof fand, was die zuständigen Veranstalter des fröhlichen Spektakels mit der zum Zeitpunkt der Rede immerhin noch nicht völlig abgeschafften Meinungsfreiheit anstellten: &amp;#8220;Wenn jeder einfach so seine Meinung ausdrücken darf, äußert am Ende irgendeiner noch etwas Negatives&amp;#8221;, überlegte sich die Veranstaltungstante Friede Spietsch und ergänzt: &amp;#8220;Negatives ist nicht gerade positiv&amp;#8221;.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kein noch so kleines Fünkchen unkontrollierter Meinung sollte die bis ins kleinste Detail choreografierte Aufführung stören. Wie noch in jedem Fall, wenn sich elementare Grundrechte partikularen Interessen unterwerfen müssen, was den meisten Bundesbürgern erfahrungsgemäß nicht sonderlich aufstößt, solange es nicht Fußballübertragungen, das wochenendliche Partymachen oder das Bloggen von Katzenbildern und Schleichwerbung unterbindet, war auch hier die Lösung schnell gefunden und lautete lapidar: Sicherheitsgründe. &amp;#8220;Osama bin Laden könnte mit einem Transparent die Bühne stürmen, Barack Obama darin einwickeln und zu Tode ersticken&amp;#8221;, resümiert Frank Horrigan, Sicherheitsbeauftragter des U.S. Secret Service, die einleuchtenden Bedenken. Transparente und Plakate gab es während der Rede an der Siegessäule, die als Privatveranstaltung firmierte, um zu verhindern, dass Anwesende ihr Recht auf Meinungsäußerung allzu ernst nähmen, also genau so wenig zu bestaunen wie etwa Meinungsfreiheit, dafür gab es aber Bier, &amp;#8220;supi Stimmung&amp;#8221; und &amp;#8220;total gutes Wetter&amp;#8221;. Das ist doch auch was.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Während der neue Popstar sich in den USA unter anderem für die Todesstrafe ausspricht, damit die bösen Buben aus ihren Taten etwas lernen und so etwas nicht wieder tun, was nunmal die endgültigste Form der Resozialisierung darstellt, außerdem willfährig und ganz nebenbei Gesetze zur fortschreitenden Überwachung unterstützt, weil das sowieso nur diejenigen betrifft, die etwas zu verbergen haben, und verbal schonmal mehr Krieg in Pakistan und Afghanistan androht, weil das so schön bumst, wird in Berlin gefeiert. Denn wen interessiert das schon, wenn es Bier, supi Stimmung und total gutes Wetter hat?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die von Obama beschwörte Verbesserung der Kooperation zwischen Deutschland und den USA bedeutet in einfache Worte übersetzt: Weil es blöd und ziemlich ungerecht sei, wenn in Afghanistan nur US-Soldaten sterben, sollen nun mehr Deutsche das gleiche Schicksal teilen. Immerhin habe man damals mit der Luftbrücke Westberlin versorgt und so weiter, da sei Deutschland eben auch mal dran. Unzählige Male wird das Bild der Rosinenbomber bemüht. &amp;#8220;Igitt, Rosinen&amp;#8221;, erinnert sich auch Brunhilde Müller an diese schlimme Zeit: &amp;#8220;Wir hatten gedacht, das Schlimmste läge nach all den schweren Jahren hinter uns, doch dann kamen die Rosinen&amp;#8221;. Afghanistan kann sich glücklich schätzen, denn dort werden richtige Bomben abgeworfen, beispielsweise auf Hochzeitsgesellschaften. Weil auch die hierzulande etablierten Parteien, die es mit der Verfassungsmäßigkeit der von ihnen getätigten Beschlüsse nicht allzu ernst nehmen, recht wild aufs Kloppen und aufs Schießen sind, wie beispielsweise schon ein Blick auf die letzten 10 Jahre eindrucksvoll beweist, sich jedoch rein der Form halber noch ein wenig zieren und als &amp;#8220;hard to get&amp;#8221; darstellen, wird es nicht lange dauern, bis diese Form der Kooperation ihre Verbesserung findet.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Helfen wird Obama seine Rede indessen nicht, denn der nächste Präsident der USA ist jemand anderes; jemand, der ungefähr 50 Jahre älter, sehr viel skrupelloser, wesentlich weißer und außerdem waschechter Republikaner ist: Hillary Clinton. Sie, die nach Macht lechzt wie sonst nur manche Philtrum-Bart-Träger und CSU-Politiker, soll in einem New Yorker Supermarkt Geiseln genommen haben, um sich die Präsidentschaft auf diesem Wege doch noch zu erpressen. Besser als das wäre beinahe alles, vielleicht auch ein Präsident McCain mit einem Vizepräsidenten namens John Kerry - Pommes und Ketchup endlich vereint. Das wäre wenigstens ein Schmunzeln wert, und das ist immerhin mehr als es die derzeitige US-Politik unter George W. Bush erlaubt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Jul 2008 14:20:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/197-guid.html</guid>
    <category>Barack Obama</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Politik</category>
<category>USA</category>
<category>Wahlkampf</category>

</item>
<item>
    <title>Beschleunigtes Leben</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/195-Beschleunigtes-Leben.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/195-Beschleunigtes-Leben.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=195</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=195</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Sabbern und in Windeln scheißen, an Sex noch nicht mal denken, sich dreckig machen und gegenseitig quälen - das Alter ist kein Zuckerschlecken. Doch es gibt noch einen anderen Lebensabschnitt, der all diese wunderbaren Aktivitäten harmonisch vereint: Die Kindheit. Bei vielen sehr hart, bei anderen noch härter, soll sie nun endlich wirtschaftlich erschlossen werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Kinder, neben Mitläufern eine der wenigen nachwachsenden Ressourcen Deutschlands, brauchen deutlich zu lange, um erwachsen zu werden, bemängeln Wirtschaftsexperten jeden Mittwoch am Stammtisch ihrer Wirtschaft. Selbst wenn es einem Menschen hierzulande trotz Gammelfleisch, Atomunfall und CDU-Politik gelingen sollte, ein Alter von hundert Jahren zu erreichen, seien fast 20 Prozent dieser Lebenszeit mit Kindheit, Erziehung und Ausbildung verschwendet. Ginge es nach denen, die in diesem Land das Sagen haben, soll sich dies nun ändern: Was für Mastvieh funktioniert, kann für Kinder nicht verkehrt sein, so ein Sprecher des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen, Jugend und sonstige Problemgruppen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ab dem 01.01.2010 sollen Kinder daher konsequent durch die gesetzlich festgeschriebene Verabreichung von Wachstumspräparaten gefördert werden, um die mangelhafte Wachstumsgeschwindigkeit der kleinen Humanressourcen nachhaltig zu optimieren. Im Alter von 10 Jahren, so der Rahmenplan der Bundesregierung, soll zukünftig die Schullaufbahn eines Kindes abgeschlossen sein - bei gleichbleibenden Lehrinhalten. „Die Kinder werden so gleichzeitig gefördert und gefordert“, freut sich das Ministerium unter Ursula von der Leyen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Immer und immer wieder sind die quängelnden Beschwerden schlauer Wirtschaftsvertreter zu vernehmen, die sich wehleidig beklagen, Kinder seien heutzutage leider immer noch eine Ressource, die nur ineffizient ausgebeutet werde. Kinder in Deutschland nehmen häufig erst im Alter von 14 oder 15 Jahren erste Kontakte mit der beruflichen Karriere auf, selbst dann jedoch nur durch wenig ernstzunehmende Schein-Beschäftigungen wie Zeitungsausträger, Webdesigner oder Werbetexter. Dritteweltländer seien hier fortschrittlicher, so der Wirtschaftsfuzzi Hans-Werner Wernerhannes mit einem Augenzwinkern, da die Kinder dort bereits sehr früh in produktive Tätigkeiten wie Teppichknüpferei, Sportschuhherstellung, Schneiderei oder „World of Warcraft“-Leveling für verwöhnte Wohlstandskinder eingebunden seien. „So eine ungeheure Verschwendung menschlicher Arbeitskraft wie in Deutschland“, fügt er mit einem Lächeln hinzu, das man sonst nur vom psychopathischen Nachbarn kennt, der gerade zufällig den geliebten Hund überfahren hat, gebe es dort einfach nicht. In jenen Ländern könnten somit unter nicht ganz so waldorf-pädagogischen Bedingungen günstige Waren und Dienstleistungen geschaffen werden, die dann durch ihren Verkauf in Industrienationen mittels Mondpreisen das Ausnehmen der ansässigen Bevölkerung ermöglichten, während die europäische Konkurrenz ins Hintertreffen gerate. Die unheilvolle 68er-Ideologie, die Kinder als besonders schützenswerte junge Menschen betrachte, müsse zum Erhalt wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit endlich aufgegeben werden: „So selbstverständlich wie alte Menschen als überflüssig betrachtet werden, müssen Kinder als junge Arbeitskräfte gesehen werden“, vomitiert der SPD-Sozi Oliver Path, Experte für Asozialfragen, in die Welt hinaus.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Von negativen Einflüssen, die von solch umtriebigen Aktivitäten wie herumtollen, sich dreckig machen, Wasserbomben bauen, den ganzen Tag nur spielen, Freunde treffen, eine gemeinnützige Vereinigung gründen, gesellschaftskritische Literatur verschlingen oder im Internet unzensiert umhersurfen ausgingen, würden die Kinder durch eine frühzeitige Einbindung in die Produktionsprozesse wirksam ferngehalten, so der Demagogie-Pädagoge Dr. Kurt-Horst von Wegen. Die Kleinen lernten so bereits in jungen Jahren, dass es im Leben nur um eines gehe: Arbeit, Arbeit über alles. „Jede Sekunde, die ein Kind wahllos mit Spielen verbringt, anstelle zielgerichtet die eigene Karriere voranzutreiben, ist eine verlorene Sekunde, die wir Wirtschafts-Pädagogen als verlorene Kindheit bezeichnen“.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Neben Reformen der ineffizient genutzten Kindheit und der exorbitanten Studienzeiten in Deutschland, die in vereinzelten Fällen bis zu mehrere Semester betrage, wagt die Bundesregierung auch einen radikalen Vorstoß zur Wurzel der Probleme, der neunmonatigen Schwangerschaft: „Was passiert in diesen neun Monaten?“, fragt sich ein Sprecher des Finanzministeriums unter Peer Steinbrück sichtlich befremdet. „Nichts! Der Fötus sitzt einfach da, hält die Hand auf und lässt sich auf Kosten der Gemeinschaft aushalten, ohne irgendeine Leistung zu erbringen. Wir können nicht das Arbeitslosengeld kürzen und auf der anderen Seite neun Monate Schwangerschaft für Föten dulden, das ist inkonsequent und unsolidarisch. Hier besteht enormes Optimierungspotential für eine wirtschaftliche Rationalisierung“.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach Turbo-Abi, Turbo-Uni, Turbo-Bräuner und Turbo-Diesel kommt nun endlich auch die Turbo-Schwangerschaft. In zwei Phasen soll diese zunächst auf sechs, endgültig dann auf drei Monate verkürzt werden. Die Bundesregierung hat bereits bekanntgegeben, dazu notfalls einige der zuvor erlassenen Naturgesetze aufheben zu wollen. Wer nach sechs beziehungsweise drei Monaten noch nicht selbständig lebensfähig sei, habe eben Pech gehabt, man könne doch nicht jeden für alle Ewigkeit auf Kosten anderer durchfüttern, so der kühle Rechenkopf des Finanzministeriums. Der volkswirtschaftliche Schaden, den die langgezogene Schwangerschaft verursacht, ist enorm: Meist sind es Frauen, die von den fiesen Schwangerschaftsschmarotzern für neun Monate ausgenutzt werden, welche dadurch folglich nicht nur sich selbst dem Arbeitsprozess entziehen, sondern auch die Arbeitsleistung ihrer Wirte deutlich schmälern. Dank der Initiative der Bundesregierung wird dem nun endlich ein Ende gesetzt.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Jul 2008 14:57:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/195-guid.html</guid>
    <category>Deutschland</category>
<category>Erziehung</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Ressourcen</category>
<category>Schulsystem</category>
<category>Studium</category>

</item>
<item>
    <title>Nur Verlierer kritisieren das politische System</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/196-Nur-Verlierer-kritisieren-das-politische-System.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/196-Nur-Verlierer-kritisieren-das-politische-System.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=196</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=196</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;„Denk ich an Deutschland in der Nacht, hab ich mich ganz schnell nass gemacht“, so die Conclusio &lt;a title=&quot;Auf Distanz zur Demokratie&quot; href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/div/Demokratie-Studie;art771,2561384&quot;&gt;einer neuen Studie, die zurzeit großes Aufsehen erregt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Jeder dritte Bundesbürger glaubt nicht, dass die Demokratie Probleme löse, während in Ostdeutschland sogar 53 Prozent der Bundesbürger diese Ansicht teilen. Die verbleibenden 47 Prozent der Ostdeutschen gaben an, Demokratie sei eine feine Sache, solange dabei keine Ausländer mitmachten. Vier von zehn Deutschen zweifeln außerdem daran, dass die Demokratie überhaupt noch funktioniere, was laut Ansicht der Befragten rund ein Viertel der Deutschen sei. Lediglich 12 Prozent der Deutschen glauben, die Demokratie schon einmal im Vorbeigehen kurz gesehen zu haben, sind sich dabei jedoch nicht hundertprozentig sicher: „Ach, diese ausländischen Staatsformen sehen für uns Europäer doch alle gleich aus“. Jeder zweite kann sich vorstellen, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr nicht zur Abstimmung zu gehen, während 50 Prozent der Befragten angaben, generell noch nie viel Fantasie besessen zu haben. Der Rest stimmte der Aussage zu, dass dies bereits 100 Prozent seien, und stürzte sich in eine existentielle Krise.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;WIDTH: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;138&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Demokratie.serendipityThumb.jpg&quot; width=&quot;200&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Demokratie nach heutigem Verständnis (Symbolfoto)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;„Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der Demokratie verabschiedet“, sagte Frank Karl von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung dem Tagesspiegel am Sonntag. Dies seien vor allem die Mitglieder der Koalitionsparteien CDU (95%) und SPD (alle fünf), Vertreter der Wirtschaft, sonstige Leistungsträger und allgemein „schon ziemlich, ziemlich viele Mitglieder aller anderen doofen Parteien“ (Karl Frank). Wer sich selbst als abgehängt oder arm betrachte, gehöre allerdings zu den ersten, die auf Distanz zur Demokratie gingen, woraus mit größtmöglicher Empathie gefolgert wird: „Aus persönlichem Misserfolg wird Staatsferne.“ Es sei schrecklich, so der Berufszyniker Paul von und zy Nismus, dass diejenigen, die von der Politik mit wohlmeinenden Geschenken wie der Hartz IV-Gesetzgebung gesegnet wurden, nun nicht einmal das bisschen Anstand zeigen würden, sich dafür mit gesteigertem Vertrauen in das politische Geschehen erkenntlich zu zeigen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Viele derer, die vom System missachtet, erniedrigt und in Armut gezwungen wurden, so der schlaue Phrasendrescher Kurt Beck (zwei der fünf SPD-Mitglieder), würden nun das System dafür verantwortlich machen, anstatt sich zu fragen, ob sie nicht selbst irgendwann irgendwo eventuell ein bisschen was falsch gemacht haben könnten, zum Beispiel Bartwuchs nicht entfernt oder so, schließlich sei doch jeder seines Glückes Schmied und so weiter.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Befragung habe weiterhin ergeben, dass sich nur noch 62 Prozent der Bürger gerecht behandelt fühlen, während jeder Vierte (26 Prozent) sich ausdrücklich beklagt und angibt, „ungerecht“ behandelt zu werden, vor allem von seinem Partner. Hauptsächlich die schwer gebeutelten Leistungsträger der Gesellschaft, deren Leistung sich durch das reflexhafte Ausstoßen von Zynismen auszeichnet, sind mit der Gesamtsituation nicht zufrieden, seien doch die Steuern zu hoch, die Armen zu nervig, die Mauern zu niedrig, die Löhne zu wirtschaftsfeindlich, das Benzin zu teuer, die Privatschulen mit Kindern des Pöbels durchsetzt, der Golfsport von snobistischen Studenten belagert und das Wasser zu wässrig.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nur 31 Prozent der Befragten gaben an, mit dem Glauben an eine bessere Zukunft in die kommenden Jahre zu gehen, weil ja bald wieder Weltmeisterschaft sei und man es dann allen zeigen werde. Die anderen 79 Prozent zeigten kein Interesse an Fußball, während 10 dieser Prozent darauf hinwiesen, eigentlich überflüssig zu sein, sich aber dennoch erfreut zeigten, bei der Befragung teilnehmen zu dürfen. Einhundert Prozent aller Vernunftbegabten fragten sich beim Lesen dieses Absatzes, wie oft billige Statistikwitze in diesem Artikel noch vorkommen würden, während die anderen ihre diesem Postulat innewohnende Beleidigung gar nicht erst begriffen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Durch Anwendung hochkomplexer Verfahren konnten &lt;a href=&quot;http://www.fellowpassenger.de/2008/07/02/schwindendes-demokratievertrauen-ist-geschwindet/&quot;&gt;amerikanische Wissenschaftler&lt;/a&gt; bei Begutachtung der Studie herausfinden, dass offenbar gerade die Verlierer der Gesellschaft, wie Verlierer nunmal sind, nicht von der aktuellen Politik überzeugt seien. Bundesnationalmannschaftsjubelbeauftragte Angela Merkel, nebenberuflich Bundeskanzlerin, rief die Verlierer der Gesellschaft dazu auf, einfach mal Sportsgeist zu zeigen und gute Verlierer zu sein, es könne eben nicht jeder gewinnen und überhaupt mitspielen zu dürfen sei doch eine Ehre.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Jul 2008 21:48:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/196-guid.html</guid>
    <category>Arbeitslosigkeit</category>
<category>Armut</category>
<category>Demokratie</category>
<category>Deutschland</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Politik</category>

</item>
<item>
    <title>Es gibt keine Menschenrechtsverstöße</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/194-Es-gibt-keine-Menschenrechtsverstoesse.html</link>
            <category>Grundrechte? Wir wollen lieber Sicherheit!</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/194-Es-gibt-keine-Menschenrechtsverstoesse.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=194</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=194</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a title=&quot;CIA genießt grenzenloses Vertrauen&quot; href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/bndausschuss22.html&quot;&gt;Bundesinnenminister Schäuble hat es vor dem BND-Untersuchungsausschuss abgelehnt, dass der Verfassungsschutz die Aktivitäten von US-Geheimdiensten in Deutschland mit nachrichtdienstlichen Mitteln beobachtet. Die US-Regierung habe erklärt, dass sie im &amp;#8220;Kampf gegen den Terrorismus&amp;#8221; die Souveränität und Gesetze anderer Staaten achte. &amp;#8220;Ich habe keinen Anlass, daran zu zweifeln&amp;#8221;, sagte Schäuble.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; kann sich dieser Einschätzung Wolfgang Schäubles, seines Zeichens &lt;em&gt;Größter Verfassungsschützer aller Zeiten (GröVaZ)&lt;/em&gt;, nur anschließen: Die in den für Geheimgefängnisse und Methoden spezieller Befragung genutzten Staaten nicht vorhandenen Gesetze zum Schutz der Menschenrechte werden von der US-Regierung nicht nur geachtet und respektiert, sondern sogar aktiv unterstützt und genutzt. Menschenrechtsverletztende Gesetze anderer Staaten werden folglich bei der Tätigkeit der US-Geheimdienste nicht in Frage gestellt oder missachtet. Es gibt keinen Anlass, daran zu zweifeln und daher keine Grundlage für eine Beobachtung der entsprechenden Geheimdienste.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Jun 2008 17:01:51 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/194-guid.html</guid>
    <category>Folter</category>
<category>Menschenrechte</category>
<category>Terrorismus</category>
<category>USA</category>
<category>Wolfgang Schäuble</category>

</item>
<item>
    <title>Schäuble warnt vor privater Überwachung</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/193-Schaeuble-warnt-vor-privater-UEberwachung.html</link>
            <category>Grundrechte? Wir wollen lieber Sicherheit!</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/193-Schaeuble-warnt-vor-privater-UEberwachung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=193</wfw:comment>

    <slash:comments>5</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=193</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Während sich der &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Telekom-soll-eigene-Manager-bespitzelt-haben--/meldung/108410&quot;&gt;vor einem Monat bekannt gewordene Bespitzelungsskandal&lt;/a&gt; bei der Deutschen Telekom &lt;a title=&quot;Telekom soll angebliche Hacker abgehört haben&quot; href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,561076,00.html&quot;&gt;weiter ausweitet&lt;/a&gt;, fordern Kriminalbeamte eine &lt;a title=&quot;Kriminalbeamte fordern zentrale Datenbank für Verbindungsdaten&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Kriminalbeamte-fordern-zentrale-Datenbank-fuer-Verbindungsdaten--/meldung/108497&quot;&gt;zentrale Datenbank zur Speicherung von Verbindungsdaten&lt;/a&gt;, deren Hintergründe Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, Größter Verfassungsschützer aller Zeiten (GröVaZ), in einem Gespräch mit &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; erläutert:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Herr Minister Schäuble, der kürzlich bekannt gewordene Bespitzelungsskandal der Deutschen Telekom führt eindringlich vor Augen, wie gespeicherte Verbindungsdaten missbraucht werden können. Ein Grund, die staatliche Vorratsdatenspeicherung und ähnliche Vorhaben kritisch zu hinterfragen?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Keineswegs. Hier hat ein privates Unternehmen die von ihm selbst erhobenen Daten missbräuchlich verwendet und sich dabei erwischen lassen. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter und ich plädieren daher dafür, derartige Daten in Zukunft nicht mehr bei den erhebenden Unternehmen zu speichern, sondern in einer staatlichen Zentraldatenbank. Dort sind die Daten vor Missbrauch von privater Seite geschützt. Lassen Sie mich meinen Kollegen Klaus Jansen zitieren: &lt;a title=&quot;Kriminalbeamte fordern zentrale Datenbank für Verbindungsdaten&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Kriminalbeamte-fordern-zentrale-Datenbank-fuer-Verbindungsdaten--/meldung/108497&quot;&gt;Es ist doch offensichtlich, dass sensible Kundendaten bei privaten Unternehmen mehr als schlecht aufgehoben sind&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Besteht nicht dennoch die Möglichkeit des Missbrauchs durch staatliche Akteure, Ermittlungsbeamte oder sonstige Zugriffsberechtigte?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Allein für diese Frage könnte ich Sie in einem Geheimgefängnis im außer-europäischen Ausland internieren lassen! Auf staatlicher Ebene gab es nie Missbrauch, gibt es keinen Missbrauch und wird es nie Missbrauch geben. Die gesamte staatliche Überwachung geschieht doch zum Schutz und Wohl der Bürger. Denken Sie nur an den Aufwand und die Kosten, die diese Maßnahmen verursachen. Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass der Staat seine Bürger liebt, dass die Regierung ihre Bürger liebt, dass ich alle Bürger liebe? Ich muss mich hier ganz ausdrücklich wiederholen: Auf staatlicher Ebene kann es per Definition keinen Missbrauch geben, denn der Staat selbst definiert, was Missbrauch ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Bei der Vorratsdatenspeicherung beispielsweise werden zwar keine Kommunikationsinhalte gespeichert, doch veranschaulicht der aktuelle Überwachungsskandal sehr deutlich, dass auch reine Verkehrs- oder Verbindungsdaten äußerst aussagekräftige Informationen über die Zielpersonen liefern. Wasser auf die Mühlen so genannter Datenschützer, die sich gegen derartige Überwachungsmaßnahmen aussprechen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schäuble:&lt;/strong&gt; Ach, diese so genannten Datenschützer, die ich allesamt für Terrorismussympathisanten halte, sollten besser aufpassen, was sie sagen, wenn sie sich weiterhin im freiheitlich-demokratischen Raum bewegen wollen!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all:&lt;/strong&gt; Diese Datenschützer weisen unter anderem darauf hin, dass im Zentrum der Aufmerksamkeit nicht die Frage stehen sollte, an welchem Ort die Daten gespeichert werden, sondern die Tatsache als solche, überhaupt Daten zu speichern, was zu Missbrauch anrege. Ihr Argument lautet: Daten, die vorliegen, können missbraucht werden, während Daten, die erst gar nicht gespeichert werden, auch keinem Missbrauch zum Opfer fallen können. Wie stehen Sie zu dieser Einschätzung?&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;WIDTH: 99px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Stasi_2_0.serendipityThumb.png&quot; width=&quot;99&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Beim zweiten Mal wird alles besser.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Das ist grundsätzlich falsch. Je mehr Daten wir speichern, desto mehr Daten können und müssen wir vor dem Bürger schützen. Das bedeutet, je mehr Daten wir haben, desto mehr Datenschutz besteht. Haben wir gar keine Daten, besteht auch kein Datenschutz, da es ja keine Daten gibt, die zu schützen wären. Dieser Sachverhalt ist so einfach, dass sogar Sozialdemokraten ihn verstehen. Wir müssen also möglichst viele Daten sammeln, im Idealfall alle, um Datenmissbrauch durch Dritte vorzubeugen. Deshalb möchten wir die anfallenden Daten in einer zentralen Datenbank speichern, da die momentane Praxis ungenügend ist.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Klaus Jansen sagte dazu, die heutige Praxis einer sechsmonatigen Speicherung direkt beim &lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;Telefonanbieter öffne Missbrauch Tür und Tor.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Eben. Aber es ist ein schmales Tor, sehr klein, kaum jemand passt hindurch, außerdem steht ein Türsteher davor. Unser Tor wäre viel größer, rund um die Uhr geöffnet und hat keine Einlasskontrolle.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Heißt das, eine staatliche Zentraldatenbank wäre noch missbrauchsanfälliger? Widersprechen Sie sich da nicht gerade?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Da es auf Seite der staatlichen Akteure, der Ermittlungsbeamten und so weiter keinen Missbrauch geben kann, wie ich bereits versucht habe Ihnen zu erklären, brauchen wir auch keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen bei der Speicherung. Eine solche Zentralspeicherung würde es uns allerdings ermöglichen, endlich ohne große bürokratische Hürden automatisiert das angesammelte Datenmaterial zu durchsuchen, allgemeine Profile als auch Bewegungsprofile und Beziehungsnetzwerke zu erstellen oder Verdachtsmomente für Hausdurchsuchungen ausfindig zu machen. Dies alles steigert die Sicherheit jedes rechtschaffenen Bürgers. Neben den Kommunikationsdaten sollen zukünftig in Zusammenarbeit mit Banken, Vermietern, Auskunfteien, Tankstellen, Schulen, Universitäten, privaten Unternehmen und dem Finanzamt alle anfallenden Daten eines Bürgers, von den Payback-Punkten bis zu seinen Finanztransaktionen, unter dessen &lt;a title=&quot;Identifikationsnummer für alle Bürger kommt ab Juli&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Identifikationsnummer-fuer-alle-Buerger-kommt-ab-Juli--/meldung/90890&quot;&gt;eindeutiger Steuernummer&lt;/a&gt; zentral gespeichert werden. Zu diesem Zweck sollen auch die Daten aus dem &lt;a title=&quot;Bundeskabinett beschließt elektronischen Einkommensnachweis ELENA&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Bundeskabinett-beschliesst-elektronischen-Einkommensnachweis-ELENA--/meldung/109990&quot;&gt;elektronischen Einkommensnachweis (ELENA)&lt;/a&gt; und der &lt;a title=&quot;Elektronische Gesundheitskarte: Die Ängste der Kritiker&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Elektronische-Gesundheitskarte-Die-Aengste-der-Kritiker--/meldung/106121&quot;&gt;elektronischen Gesundheitskarte&lt;/a&gt; in die Zentraldatenbank integriert werden. Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten. Wenn es um Fragen der Überwachung geht, sind wir wesentlich besser als diese privaten Stümper. Überwachung ist also nur schlecht, wenn sie von den Falschen durchgeführt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: &amp;#8220;&lt;a title=&quot;CDU: Telefon-Daten müssen sicher sein, Vorratsdatenspeicherung notwendig&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/CDU-Telefon-Daten-muessen-sicher-sein-Vorratsdatenspeicherung-notwendig--/meldung/108724&quot;&gt;Es ist etwas anderes, wenn der Staat unter strikter Beachtung rechtsstaatlicher Anforderungen Regelungen zur Terrorabwehr aufstellt, als wenn in einem Unternehmen Rechtsbruch begangen wird&lt;/a&gt;&amp;#8221;, nannte das Ihr Parteikollege Wolfgang Bosbach.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Da kann ich ihm guten Gewissens uneingeschränkt zustimmen. Wir als staatliche Überwachungs- und Sicherheitsbehörden können uns die rechtsstaatlichen Anforderungen und Regelungen, also Gesetze, die wir haben wollen, ganz einfach selbst erschaffen - die Telekom oder andere Telekommunikationsunternehmen können das nicht. Die Daten sind daher bei uns wesentlich besser aufgehoben. Möchte die Telekom 500 Mitarbeiter überwachen, weil sie diese völlig ohne Beweise einiger Dinge verdächtigt, die ihr nicht passen, kann sie dies nur mittels Rechtsbruch tun, während staatlichen Behörden die entsprechenden Möglichkeiten per Gesetz gegeben werden können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Ein gutes Stichwort. Wo sehen Sie aktuell Handlungsbedarf?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Nun, damit diese rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen nicht die Terrorismusabwehr gefährden, denke ich zum Schutz der Freiheit darüber nach, das Grundgesetz selektiv gelten zu lassen. &lt;a title=&quot;Schäuble will weniger Kontrolle&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/233/177694/&quot;&gt;Ich habe zunehmende Schwierigkeiten damit, dass ein Terrorist den gleichen Schutz des Grundgesetzes genießen solle wie jeder Bürger&lt;/a&gt;. Um die verfassungsmäßig garantierte Freiheit zu bewahren, können grundgesetzlich zugesicherte Rechte somit einfach aberkannt werden, sofern das entsprechende Ziel staatlicher Verfolgung als Terrorist deklariert wird. Ich prüfe zurzeit in Zusammenarbeit mit Ministerin Zypries, wie diese Definition zukünftig bis hinunter auf Ladendiebstahl, Falschparken, Urheberrechtsverletzung und Ruhestörung ausgeweitet werden kann. So müsste bei der Festnahme derlei Verdächtiger nicht länger auf die Ermittlungen einschränkende und damit die Sicherheit gefährdende Grundrechte geachtet werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Böse Zungen behaupten, dies sei der Weg in die Überwachungsgesellschaft und den Polizeistaat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;: Es ist der Weg in den Sicherheitsstaat. Sicherheit stirbt mit Freiheit. Wir planen bereits, in einigen Jahren ein so genanntes Opt-In-Verfahren umzusetzen, also ein Verfahren mit ausdrücklicher Zustimmung, wie mir ein Mitarbeiter erklärt hat: Es wird nicht länger selbstverständlichen Grundrechtsschutz für alle deutschen Bürger geben, sondern ein Anmeldeverfahren bei den zuständigen staatlichen Behörden. Nur wer als würdig und risikolos eingestuft wird, erhält den Grundrechtsschutz im BRD-Sparabo, das auf 5 Jahre befristet ist und danach eine Neuanmeldung erfordert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Vielen Dank für das fiktive Gespräch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 22 Jun 2008 12:33:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/193-guid.html</guid>
    <category>Datenschutz</category>
<category>Deutschland</category>
<category>Politik</category>
<category>Telekom</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>Wolfgang Schäuble</category>

</item>
<item>
    <title>Wir brauchen ein neues Wahlsystem!</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/153-Wir-brauchen-ein-neues-Wahlsystem!.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/153-Wir-brauchen-ein-neues-Wahlsystem!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=153</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=153</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach den verunsichernden Wahlergebnissen in Hessen und Hamburg, die die etablierte Parteienlandschaft durch das Auftauchen einer neuen Partei plötzlich aufmischten und althergebrachte Koalitionen als überholt darstellten, war die Verzweiflung groß. Wie sollte mit einer zusätzlichen Partei in den Parlamenten bloß regiert werden? Sind fünf Parteien nicht schon viel zu viel des Pluralismus? Zieht mit der Linken nun der Untergang des Abendlandes in die Parlamente ein? Wäre es nicht besser, nur noch diejenigen Parteien im Parlament zu sehen, die die gesellschaftliche Elite dort auch sehen möchte?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Diese und ähnliche Fragen stellten sich Köpfe, die sich selbst klug nennen. Folgende Antworten haben sie erarbeitet und stellen diese nun in Kooperation mit &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; vor:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zensuswahlrecht&lt;/strong&gt;: Auf guten historischen Traditionen beruhend, sieht das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Zensuswahlrecht&lt;/em&gt;&amp;#8221; vor, Leistungsträgern des Landes gegenüber gewöhnlichen Bürgern eine bestimmte Anzahl zusätzlicher Stimmen zukommen zu lassen. Während der Busfahrer mit einer einzigen Stimme an der Wahl teilnehmen darf, verfügt der Leiter eines Wirtschaftsinstituts beispielsweise über 50 Stimmen, die er einsetzen kann. Dahinter steht ein einfacher und einleuchtender Gedanke, der seine Wahlverwandtschaft mit dem FDP-Parteiprogramm nur schwerlich verbergen kann: Ein Aufsichtsratsvorsitzender, der Schwarzgeldkonten im Ausland unterhält und sich damit einem großen finanziellen Risiko aussetzt, sollte mehr zur Gestaltung dieses Landes beitragen dürfen als der 50-Stunden-Niedriglohn-Arbeiter von nebenan. Die zusätzlichen Stimmen können an die Leistungsträger dabei wahlweise pauschal oder gewichtet nach Finanzstärke verteilt werden.&lt;br /&gt;Auch Spezialmodelle sind möglich, so haben beispielsweise karrierehungrige RCDS-Bubis bereits das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Halbmensch&lt;/em&gt;&amp;#8221; erarbeitet, das Arbeitslosen, Rentnern und Studenten, die allesamt im Rahmen dieses Modells aufgrund ihrer mangelnden Berufstätigkeit nicht als vollwertige Menschen betrachtet werden können, nur die Hälfte der Stimmen eines Berufstätigen zuerkennt.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Deutschland AG&lt;/strong&gt;: Das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Deutschland AG&lt;/em&gt;&amp;#8221; setzt die Transformation des öffentlichen Staates zu einem privaten Wirtschaftsunternehmen konsequent fort und beruht auf dem Prinzip des Stimmenkaufs. Der Vorschlag folgt der einprägsamen Maxime: Jeder kann sich Wahlanteile kaufen, die Obergrenze setzt nur das eigene Budget. Wie an einer Losbude können von jedem wahlberechtigten Bürger eine oder mehrere Wahlstimmen erworben werden und wie schon auf dem Jahrmarkt derjenige mit den meisten Losen auch die größten Chancen auf einen Gewinn aufweist, so gilt auch hier, dass derjenige mit den meisten Stimmen auch die besten Chancen zur Durchsetzung der eigenen Agenda besitzt. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Guter Deutscher&lt;/strong&gt;: Das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Guter Deutscher&lt;/em&gt;&amp;#8221; sieht vor, in Zukunft nur noch diejenigen Bürger an einer Wahl teilnehmen zu lassen, die einer regelmäßigen Arbeit nachgehen, noch nie wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt wurden, an keinerlei Demonstration oder Versammlung teilgenommen haben, keine regierungskritischen Texte publizieren, jeden Samstagnachmittag die Straße kehren und eine Deutschlandfahne gut sichtbar auf ihrem Grundstück anbringen. Dies verhindert zukünftig die unverdiente Mitbestimmung von Schmarotzern, Asozialen, Raubkopierern, Unpatrioten, Freidenkern oder Aktivisten, was ohnehin nur, wie jüngste Wahlergebnisse eindrucksvoll beweisen, zwingend zu Chaos und Gewalt führt und damit die Sicherheit Deutschlands gefährdet.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ein-Parteien-System&lt;/strong&gt;: Mancher so genannte Politikwissenschaftler zeigt in so genannten Tageszeitungen in Richtung des so genannten Großbritanniens und behauptet, das so genannte Deutschland bräuchte dringend eine so genannte Wahlsystemänderung, um nach so genanntem Vorbild des Inselstaates ein so genanntes Zwei-Parteien-System hervorzubringen. Aber sind zwei Parteien nicht schon wieder ein bisschen zuviel des Guten, ein totaler Overkill an Pluralismus? Wieso das Volk mit der erschlagenden Vielfalt zweier Parteien belasten, wenn es auch eine tut? Das Modell &amp;#8220;&lt;em&gt;Ein-Parteien-System&lt;/em&gt;&amp;#8221; löst diese kniffligen Fragen! Es ist sowohl historisch als auch global erprobt und konnte in der Vergangenheit auch auf deutschem Boden bereits mehrmals erfolgreich zum Tragen kommen.&lt;br /&gt;Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Bürger wird nicht länger mit der schwierigen Entscheidung belastet, welche der unzähligen Parteien er wählen soll (Wahlzettel können zum Wohle des Bürgers, zur besseren Benutzerfreundlichkeit und der Erhöhung des Wahlkomforts optional schon vorausgefüllt ausgehändigt werden) und muss sich nach der Wahl nicht mit dem leidigen Gedanken belasten, was geschehen wäre, hätte er sich anders entschieden. Das &lt;em&gt;Ein-Parteien-System&lt;/em&gt; stellt zudem die effizienteste Möglichkeit dar, um dringend benötigte neue Terrorismusgesetze und Gesetze zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit möglichst schnell und unbürokratisch durchsetzen zu können und ist damit im internationalen Vergleich unschlagbar: Während andere Länder noch über so genannte Bürger- und Menschenrechte im Multi-Parteien-Parlament debattieren, könnte ein Ein-Parteien-System sie ohne jeglichen Widerstand abschaffen oder übergehen. Dies käme Wirtschaft, Staat, Sicherheit und damit jedem Bürger zugute.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; beobachtet auch weiterhin die Medienlandschaft, um neue Vorschläge zur Wahlsystemreform hier präsentieren zu können.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 31 May 2008 14:12:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/153-guid.html</guid>
    <category>Deutschland</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Politik</category>
<category>Wahl</category>
<category>Wahlsystem</category>

</item>
<item>
    <title>Pofalla: Arme sind gar keine Arme, sondern Beine</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/151-Pofalla-Arme-sind-gar-keine-Arme,-sondern-Beine.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/151-Pofalla-Arme-sind-gar-keine-Arme,-sondern-Beine.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=151</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=151</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nach der &lt;a title=&quot;Jeder achte Deutsche ist arm&quot; href=&quot;http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1023157.html&quot;&gt;Veröffentlichung des Armutsbericht der Bundesregierung&lt;/a&gt; ist unter anderem prominente Kritik &lt;a title=&quot;Pofalla: Arme sind gar nicht so arm&quot; href=&quot;http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1029677.html&quot;&gt;von Seiten des CDU-Generalsekretärs Pofalla als auch des ifo-Chefs Hans-Werner Sinn zu vernehmen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Beide standen &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; für ein fiktives Interview zur Verfügung, das die aktuelle Lage in Deutschland erörtert:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Herr Pofalla, Herr Sinn, was sagen Sie zum aktuellen Armutsbericht der Bundesregierung?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pofalla&lt;/strong&gt;: Der Armutsbericht spiegelt das Ergebnis nach sieben Jahren rot-grüner Regierung wider. Wir haben doch längst eine Trendumkehr in Deutschland. Der Konjunkturaufschwung hat viele derjenigen Menschen, die vorher arbeitslos waren, in Niedriglohnjobs integriert, in denen sie das gleiche oder noch weniger verdienen. Zusätzlich senken wir die Dings, äh, Sozialleistungen kontinuierlich, um größere Anreize zur Aufnahme solcher Niedriglohnjobs zu bieten. Ist das nicht toll?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Dieses Ergebnis verdeutlicht eindringlich die stattfindende Trendumkehr: Arme werden gar nicht ärmer, Arme bekommen nur weniger Geld. Dieser Unterschied muss einmal ganz klar festgehalten werden. Daran arbeitet mein ifo-Institut mit Hochdruck.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Bedeutet weniger Geld denn nicht zunehmende Armut?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Keineswegs. Sehen Sie, ein Arbeitsloser lebt in Armut, denn er verfügt nicht über den Reichtum eines Arbeitsplatzes. Ein Arbeitnehmer in einem Niedriglohnjob hingegen besitzt allen Reichtum der Welt, denn er hat einen sinnstiftenden Arbeitsplatz. Geringes Einkommen kann selbstverständlich dadurch ausgeglichen werden, beispielsweise Mülltonnen zu dürchwühlen, das Schlafpensum auf völlig ausreichende 3 Stunden am Tag zu beschränken, eventuelle Kinder zur Fließbandarbeit zu schicken, der Prostitution nachzugehen, sich medizinischen Forschungen zur Verfügung zu stellen oder Organe zu spenden. Dies sind nur einige wenige Beispiele, müssen Sie wissen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Einem Menschen mit geringem Einkommen sind folglich hierzulande so viele Möglichkeiten gegeben, die eigene finanzielle Situation zu optimieren, sei es durch Nebeneinkünfte oder Verringerung der Ausgaben, da kann doch wirklich niemand, der über gesunden Menschenverstand verfügt, behaupten, es gäbe in diesem Land so etwas wie Armut. Blicken Sie doch außerdem auf die globale Lage, dann relativiert sich die Hysterie über angebliche Armut in Deutschland ganz schnell von alleine: Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass manche Tiere teilweise ihre eigenen Nachkommen fressen - das und nur das ist wahre Armut, davon habe ich aber in Deutschland noch nichts gehört!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Was sagen Sie zu dem Vorwurf, die geringere Arbeitslosenquote würde nur über statistische Spielereien erreicht werden und nicht durch tatsächliche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensumstände? Werden hier Äpfel zu Birnen umdefiniert?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pofalla&lt;/strong&gt;: Das ist Unsinn. Wir machen mit unseren Maßnahmen aus Armen Beine... äh den Armen Beine, meine ich natürlich.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Nehmen wir an, Sie haben in Ihrem Garten ein Apfelbäumchen, das 20 Äpfel trägt. Davon sind 15 genießbar und 5 leider verfault. Die verfaulten Äpfel stehen für die Arbeitslosen, denn die sind schließlich auch faul. Wenn der Baum nun im nächsten Jahr erneut 20 Äpfel trägt, von denen 15 genießbar und 5 verfault sind, Sie aber die 5 verfaulten Äpfel an Nachbarskinder verteilen, würden Sie es dann etwa als falsch bezeichnen, im Ergebnis von einer Verringerung der Faulapfelquote zu sprechen? Mit Birnen hat das gar nichts zu tun.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Aber die fünf verfaulten Äpfel existieren doch trotzdem...&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Das ist jetzt das Problem der Nachbarskinder, mein Baum hat eine Apfelerntequote von 100%. Genau so funktionieren die Arbeitsmarktprogramme der Regierung, die ich nur unterstützen kann.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Finden Sie das nicht zynisch den Armen gegenüber?&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;WIDTH: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;148&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Schloss.jpg&quot; width=&quot;200&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Viele Leistungsträger in Deutschland leben in ärmlichen Verhältnissen (Symbolfoto).&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/storem/195940930/&quot;&gt;storem&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sinn&lt;/strong&gt;: Die Armen in diesem Land sind doch ganz andere als die in diesem Bericht dargestellten. Ich beispielsweise verdiene unangemessen wenig, denn ohne Frage lässt meine wirtschaftliche und soziale Kompetenz die aller anderen so genannten Experten weit hinter sich, wie ich fast täglich bei Diskussionen mit inkompetenten Sozialromantikern in politischen Talkshows und in Zeitungsartikeln beweise. Ich weiß, man soll sich eigentlich nicht selbst loben, aber außer mir macht es eben niemand.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Pofalla&lt;/strong&gt;: Haargenau. Es ist eine himmelhohe Ungerechtigkeit, dass laufend nur über wohlgenährte Hartz-IV-Empfänger, verschwenderische Niedriglöhner und luxuriös lebende Rentner gesprochen wird, während die wahre Armut, wie sie Herr Sinn anspricht, unter den, äh, Teppich fällt. Die große Koalition aus CDU/CSU und SPD hat es sich daher zu einer ihrer dringendsten Aufgaben gemacht, die im Namen der Gerechtigkeit benötigte Umverteilung von unten nach oben voranzutreiben.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Vielen Dank für das fiktive Gespräch.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 May 2008 18:52:10 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/151-guid.html</guid>
    <category>Arbeitslosigkeit</category>
<category>Armut</category>
<category>Armutsbericht</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Hans-Werner Sinn</category>
<category>Ronald Pofalla</category>

</item>
<item>
    <title>Wer schützt den Verfassungsschutz vor der Verfassung?</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/137-Wer-schuetzt-den-Verfassungsschutz-vor-der-Verfassung.html</link>
            <category>Grundrechte? Wir wollen lieber Sicherheit!</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/137-Wer-schuetzt-den-Verfassungsschutz-vor-der-Verfassung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=137</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=137</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In jüngster Zeit wird den Verfassungsschutzbehörden immer wieder von Seiten dubioser Subjekte vorgeworfen, dem Grundgesetz eher zu schaden denn es zu schützen, indem die Verfassungsschutzbehörden &lt;a title=&quot;Bericht: Verfassungsschutz will Internet-Knoten abhören&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/106404/&quot;&gt;angeblich verfassungswidrige Kompetenzen für sich einfordern&lt;/a&gt;, alles und jeden überwachen möchten und auf dem Auge des &lt;a href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/125-Kein-Vergleich.html&quot;&gt;von staatlicher Seite betriebenen Grundrechtsabbaus&lt;/a&gt; blind seien.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Anstatt die NPD am Leben zu erhalten, so der dreiste Vorwurf von Terrorismussympathisanten und Langzeitarbeitslosen, solle der Verfassungsschutz lieber unsere ehrenwerten Minister in den Innen- und Justizministerien im Auge behalten, die angeblich ohne jegliche Gewissensbisse Verfassungsbruch am laufenden Band begingen. Wie jeder politisch interessierte Mitbürger zweifellos weiß, sind diese &lt;a title=&quot;Verfassungsgericht stemmt sich gegen den gläsernen Autofahrer&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/104853&quot;&gt;Behauptungen haltlos&lt;/a&gt; und stellen &lt;a title=&quot;Bundesverfassungsgericht schränkt Vorratsdatenspeicherung ein&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/105284&quot;&gt;perfide Propaganda extremistischer Kräfte&lt;/a&gt; dar.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; liegt nun exklusiv ein internes Dokument des Verfassungsschutzes vor, das dem Verfassungsschutz und allen Regierungsangehörigen von Bund und Ländern eine uneingeschränkte verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit bescheinigt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wer entgegen dieser offiziellen Bescheinigung weiterhin an der Verfassungstreue von Regierungsangehörigen oder sonstigen staatlichen Bediensteten zweifelt, ist als Feind der freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu betrachten und umgehend der nächstgelegenen Meldestelle des Ministeriums für Wahrheit, Frieden und Freiheit zu melden!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Apr 2008 13:39:02 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/137-guid.html</guid>
    <category>Demokratie</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Grundgesetz</category>
<category>Terrorismus</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Verfassungsschutz</category>

</item>
<item>
    <title>Hartz4all erklärt die Welt #16: Was bedeutet Linksruck?</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/136-Hartz4all-erklaert-die-Welt-16-Was-bedeutet-Linksruck.html</link>
            <category>Hartz4all erklärt die Welt</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/136-Hartz4all-erklaert-die-Welt-16-Was-bedeutet-Linksruck.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=136</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=136</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Thema heute: &lt;strong&gt;»In Medien und in der politischen Diskussion wird momentan über den &lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2008/03/03/kein-klassenkampf-kein-linksruck/&quot;&gt;Linksruck&lt;/a&gt; Deutschlands diskutiert. Experten aller rechts-staatlichen Parteien warnen davor, Deutschland zu weit nach links rücken zu lassen. Doch was bedeutet das?«&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt;, lechts und rinks bisweilen verwechselnd, klärt auf:&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;WIDTH: 461px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;413&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/deutschland_linksruck.png&quot; width=&quot;461&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;strong&gt;Deutschland rückt nach links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Originalbild: &lt;a title=&quot;Wikipedia&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:EU_location_GER.png&quot;&gt;David Liuzzo&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 00:06:58 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/136-guid.html</guid>
    <category>Deutschland</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Linksruck</category>
<category>Politik</category>

</item>
<item>
    <title>&quot;Wir werden alles und jeden überwachen&quot;</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/135-Wir-werden-alles-und-jeden-ueberwachen.html</link>
            <category>Grundrechte? Wir wollen lieber Sicherheit!</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/135-Wir-werden-alles-und-jeden-ueberwachen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=135</wfw:comment>

    <slash:comments>3</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=135</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Online-Durchsuchungen, das ultimative Mittel zur Bekämpfung und Beendigung sämtlicher Verbrechen außer Grundrechtsmissachtung, &lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2008/02/27/demnachst-mit-online-durchsuchungen/&quot;&gt;hat das Verfassungsgericht unter Auflagen endlich erlaubt&lt;/a&gt;. Im &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt;-Interview skizziert BKA-Chef Jörg Ziercke &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,538727,00.html&quot;&gt;mögliche Szenarien für die PC-Schnüffelei&lt;/a&gt; und fordert ein schnelles Ende der Debatte, um endlich freie Hand bei der Verbrechensbekämpfung zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Nach langem Streit hat das Verfassungsgericht nun über die Online-Durchsuchung entschieden, sie aber zugunsten des internationalen Terrorismus eingeschränkt. Sehen Sie das Urteil als Erfolg oder als Niederlage?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Ich begrüße die Entscheidung. Den Strafverfolgungsbehörden wird endlich ein Instrument zugestanden, mit dem sie nicht umgehen können, um ein Medium zu überwachen, das sie nicht verstehen. Das Urteil ist eine Anpassung der Fahndungstechnik an das Zeitalter des Internets. Jeder ist heutzutage online. Ich selbst habe mir gestern in einem Fachgeschäft ein Internet gekauft.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nun sind wir gefordert, sensibel zu agieren und genau abzuwägen, ob die Maßnahme geeignet und verhältnismäßig ist. In der Regel ist sie das meistens, weil Grundrechte verhältnismäßig irrelevant sind. In der Öffentlichkeit ist der Eindruck entstanden, dass es eine massenhafte Ausforschung von Computern der Bürger geben soll. Eine Schleppnetzfahndung oder vergleichbares wollten wir jedoch nie. Wir wollen ein Treibnetz.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Das Gericht hat hohe Hürden aufgestellt - vor allem muss es eine konkrete Gefährdung geben. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Den Begriff der konkreten Gefahr kennen wir aus den Polizeigesetzen der Länder. Er besagt, dass irgendjemand zu irgendeinem Zeitpunkt möglicherweise irgendeine Gefahr für irgendjemanden oder irgendetwas darstellen könnte. An dieser Stelle sehe ich die Strafverfolgungsbehörden beispielsweise bei Hinweisen auf geplante terroristische Anschläge nicht in Begründungsnot.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie konkret muss ein solcher Verdacht aussehen?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Denken Sie an ein Szenario eines in Deutschland lebenden Islamisten, der in seinem abgeschotteten Umfeld über Anschläge redet, konspirativ Sprengstoff beschafft oder Anschlagsziele auskundschaftet, denken Sie an den Studenten, der seine Emails konspirativ verschlüsselt verschickt, denken Sie an den Wissenschaftler, der in Suchmaschinen nach gefährlichen Begriffen sucht, denken Sie an den Touristen, der Fotos von potentiellen Anschlagszielen anfertigt oder U-Bahn-Schächte fotografiert, denken Sie an Falschparker, an Briefmarkensammler, an Clowns, an kleine Kinder, die mit Katzenbabys spielen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie zum Beispiel auch die Sauerland-Zelle, die im vergangenen Jahr aufflog?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Die Kommunikation der Tatverdächtigen erfolgte hochkonspirativ, oftmals durch den gegenseitigen Zugriff auf E-Mails im Entwurfsstadium. Genau die auf diesem Wege ausgetauschten Informationen hätten uns helfen können, das bestehende Netzwerk schneller aufzuhellen. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Aber Sie verfügten offenbar schon seit längerer Zeit über Informationen zu dieser Terrorzelle und konnten sie letztenendes ohne Hilfe einer Onlinedurchsuchung aufdecken?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Richtig.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Inwiefern hätte Ihnen in diesem Fall eine Online-Durchsuchung geholfen?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Gar nicht.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Sie sagten jedoch gerade, dieser Fall sei ein gutes Beispiel für die Notwendigkeit der Einführung der Online-Durchsuchung.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Richtig.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Obwohl sie nicht geholfen hätte?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ziercke&lt;/strong&gt;: Richtig. Sehen Sie mal, dies ist Chewbacca. Chewbacca ist ein Wookiee vom Planeten Kashyyyk, aber Chewbacca lebt auf dem Planeten Endor. Denken Sie darüber nach. Es ergibt keinen Sinn! Warum sollte ein Wookiee - ein zwei Meter großer Wookiee - auf Endor leben wollen, zusammen mit einem Haufen winziger Ewoks? Es ergibt keinen Sinn! Aber Sie müssen sich ernsthaft fragen: Was hat das alles mit der Online-Durchsuchung zu tun? Gar nichts. Verstehen Sie, es hat nichts mit der Online-Durchsuchung zu tun. Es ergibt keinen Sinn! Nichts von alledem ergibt einen Sinn. Wenn Chewbacca auf Endor lebt, muss die Online-Durchsuchung erlaubt werden!&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Vielen Dank für das fiktive Gespräch.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 Mar 2008 12:14:54 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/135-guid.html</guid>
    <category>BKA</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Jörg Ziercke</category>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<category>Politik</category>
<category>Terrorismus</category>
<category>Überwachung</category>

</item>
<item>
    <title>Regierung beschließt Tag der Bürger- und Menschenrechte</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/131-Regierung-beschliesst-Tag-der-Buerger-und-Menschenrechte.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/131-Regierung-beschliesst-Tag-der-Buerger-und-Menschenrechte.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=131</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=131</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Wie das Bundespresseamt heute überraschend bekanntgab, beabsichtigt die Bundesregierung die Einführung eines bundesweiten Feiertags zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte. Dieses Vorhaben wird, so geht aus der Meldung hervor, vom Großteil der Abgeordneten der Regierungskoalition aus CDU und SPD unterstützt und soll noch in kürzester Zeit möglichst unbürokratisch realisiert werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; sprach mit dem Regierungssprecher Peter Sprecher:&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Herr Sprecher, die Bundesregierung hat heute überraschend bekanntgegeben, einen bundesweiten Feiertag zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte einführen zu wollen. Wie kam es dazu?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Nun, immer wieder sieht sich die Bundesregierung den dreisten Vorwürfen so genannter Menschenrechtsvertreter, Bürgerrechtler oder Datenschützer ausgesetzt, Bundeskabinett und Regierungskoalition würden mit ihrer Legislative vermeintliche Bürger- und Menschenrechte mit Füßen treten. Der Bundesregierung sind diese so genannten Bürger- und Menschenrechte selbstverständlich gleichgültig, so folglich auch die von den genannten Persönlichkeiten erhobenen Vorwürfe. Nach den jüngsten Wahlerfolgen der Partei Die Linke sah sich die Bundesregierung jedoch dazu berufen, mit einem Zugeständnis, wie es nun in Form des geplanten Feiertags zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte erfolgt, auch Wähler des radikalen Spektrums anzusprechen, die die wirtschaftsverachtende Ideologie der Bürger- und Menschenrechte vertreten.&lt;/p&gt;&lt;img style=&quot;BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 5px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 5px; FLOAT: right; BORDER-LEFT: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px&quot; height=&quot;335&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Menschenrechtler.jpg&quot; width=&quot;250&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Geht die Bundesregierung mit diesem Vorhaben nicht einen Schritt zu weit, ermutigt radikale Kräfte und gefährdet die Glaubwürdigkeit der eigenen Position?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Keineswegs. Sie dürfen in diesem symbolischen Akt kein inhaltliches Zugeständnis an diese wirtschaftsfeindliche Ideologie verstehen. An einem und nur einem Tag im Jahr kann die Erwähnung und symbolische Würdigung solcherlei Rechtsvorstellungen keinerlei Schaden anrichten. Ich kann Ihnen versichern, dass wir tatsächlich nur von einem einzigen Tag im Jahr sprechen, nicht mehr. Die Bundesregierung möchte mit diesem wohlwollenden Zugeständnis lediglich diejenigen Wähler, die dieser radikalen Ideologie anhängen, für die etablierten Parteien der Regierungskoalition gewinnen, um sie somit langsam aber stetig von der absurden Idee verbindlicher Bürger- und Menschenrechte abzubringen und von der Position der Regierungsparteien überzeugen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie ist die Bundesregierung vorgegangen?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Zunächst nahm man mit dem Bundesminister für Finanzen, Peer Steinbrück, Kontakt auf, um in Erfahrung zu bringen, ob Deutschland sich Bürger- und Menschenrechte für einen Tag im Jahr ökonomisch überhaupt leisten könne. Minister Steinbrück zeigte sich zunächst skeptisch und betonte, dass Deutschland sich angesichts globalisierter Weltwirtschaft derartige Einschränkungen einfach nicht erlauben könne. &lt;a title=&quot;Neue soziale Gerechtigkeit&quot; href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/97-Neue-Soziale-Gerechtigkeit.html&quot;&gt;Schließlich sei es Aufgabe der Regierung, eine Politik für diejenigen - und nur für diejenigen - zu betreiben, die etwas für die Zukunft Deutschlands tun&lt;/a&gt;. Nach längerer Diskussion und dem Durchgehen verschiedener Planspiele zeigte sich Steinbrück allerdings aufgeschlossen gegenüber dem Vorschlag aus der CDU, für die Finanzierung des Vorhabens eines der problematischen Ost-Bundesländer zu veräußern, die immer wieder für negative Schlagzeilen sorgen und für das positive Ansehen Deutschlands langsam untragbar werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie stellt sich die Bundesregierung eine solche Veräußerung vor?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Durch die guten Kontakte derzeitiger und ehemaliger Minister zu Vertretern der deutschen und ausländischen Wirtschaft konnten recht schnell Vertragsentwürfe für potentielle Endlager entsorgter Brennstäbe europäischer Kernkraftwerke unter und für Waffenfabriken auf dem Gelände des zu veräußernden Bundeslandes ausgearbeitet werden. Die Bundesregierung prüft zudem die Option, den Einwohnern des betroffenen Bundeslandes nach dessen Veräußerung mittels Umschulung zu professionellen Organspendern eine produktive Mitgliedschaft in der Gesellschaft zu ermöglichen. Die Bundesregierung möchte damit gleichzeitig deutlich machen, dass sie die hohen Arbeitslosenquoten in den neuen Bundesländern ernst nimmt und durch kreative Maßnahmen effektiv bekämpfen kann. Letztenendes wird die Einführung des geplanten Feiertages sich also positiv auf die deutsche Wirtschaft ausüben.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Wie ging es weiter?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Es musste jemand gefunden werden, der sich mit der Materie auskennt. Eine Krisensitzung des Kabinetts wurde einberufen, doch wie sich recht schnell herausstellte, verfügte keiner der Anwesenden über fundierte Kenntnis in Bezug auf diese fabulösen Bürger- oder Grundrechte. Justizministerin Zypries warf schließlich ein, schon einmal von einem so genannten Grundgesetz gehört zu haben, ergänzte jedoch sofort, sie könne sich darunter allerdings nicht viel vorstellen. Nach intensiver Recherche des BND im Inland konnte festgestellt werden, dass dem BND das besagtes Dokument bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls unbekannt war, jedoch mit Hilfe von Informanten als &amp;#8220;Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland&amp;#8221; identifiziert werden konnte. Aufgrund dieses Namens, der nahelegt, dass es sich bei diesem so genannten Grundgesetz um eine Angelegenheit des Inneren handelt, wurde der Bundesminister des Inneren beauftragt, also Herr Minister Schäuble, nähere Details über Bürger- und Grundrechte in Erfahrung zu bringen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Hegte die Bundesregierung nicht Bedenken, diese Recherche und intensive Auseinandersetzung mit der Materie könnte die Legislative beeinflussen, indem zukünftig womöglich Bürger- und Grundrechte bei der Gesetzgebung Beachtung finden?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Die zuständigen Minister sind immun gegenüber solcherart radikaler Ideologie, das versichere ich Ihnen. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Das ist beruhigend. Fahren Sie bitte fort. &lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: In der Folgezeit dieser Sitzung gelang es Herrn Schäuble tatsächlich mit Hilfe ausländischer Geheimdienste, den Text des besagten Dokuments in Erfahrung zu bringen, den er in einer nachfolgenden Kabinettssitzung unter allgemeinem Gelächter vortrug. Während Finanzminister Steinbrück anmerkte, solcherlei Hirngespinste würden jeden Staat sofort in den Ruin treiben, wies Arbeitsminister Scholz darauf hinwies, die Arbeitslosigkeit stiege auf ungeahnte Höhen, würden sämtliche Arbeitsplätze abgeschafft, die angeblich gegen diese so genannten Grund- und Menschenrechte verstößen. Bundeskanzlerin Merkel erklärte schließlich, sie sei auch ohne solchen Firlefanz gut aufgewachsen.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Es geht also keine Gefahr von einem Feiertag zur Würdigung der Bürger- und Menschenrechte aus?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Nein, keine.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hart4all&lt;/strong&gt;: Auf welches Datum soll dieser Feiertag festgelegt werden?&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sprecher&lt;/strong&gt;: Beginnend ab heute soll der Feiertag zur Würdigung von Bürger- und Menschenrechten am 30. Februar eines jeden Jahres abgehalten werden.&lt;/p&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hartz4all&lt;/strong&gt;: Vielen Dank für dieses fiktive Gespräch.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 01 Mar 2008 14:12:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/131-guid.html</guid>
    <category>Arbeit</category>
<category>Arbeitslosigkeit</category>
<category>Gesellschaft</category>
<category>Grundgesetz</category>
<category>Menschenrechte</category>
<category>Peer Steinbrück</category>
<category>Politik</category>
<category>Sozialstaat</category>

</item>
<item>
    <title>Liechtenstein von Bundeswehr belagert</title>
    <link>http://www.hartz4all.de/blog/archives/130-Liechtenstein-von-Bundeswehr-belagert.html</link>
            <category>Deutschland vor, noch ein Tor</category>
    
    <comments>http://www.hartz4all.de/blog/archives/130-Liechtenstein-von-Bundeswehr-belagert.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.hartz4all.de/blog/wfwcomment.php?cid=130</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.hartz4all.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=130</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Blogwart)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Nachdem im Zuge der größten Steuerermittlungen in der Geschichte der Bundesrepublik zahlreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, sind nun auch politisch brisante Informationen an die Öffentlichkeit gelangt:&lt;/p&gt;&lt;blockquote dir=&quot;ltr&quot; style=&quot;MARGIN-RIGHT: 0px&quot;&gt;&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535687,00.html&quot;&gt;In dem Datenkonvolut soll es neben Informationen über mutmaßliche Steuersünder aus Deutschland auch Materialien mit politischer Brisanz geben, darunter offenbar Dienstanweisungen des Liechtensteiner Fürstentums zur Verschleierung von Finanzströmen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;Wie Bundesverteidigungsminister Jung und Bundesfinanzminister &lt;a href=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/archives/97-Neue-Soziale-Gerechtigkeit.html&quot;&gt;Steinbrück&lt;/a&gt; auf Anfrage mitteilten, wird die finanzielle Sicherheit Deutschlands auch in Liechtenstein verteidigt.&lt;/p&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;WIDTH: 226px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img height=&quot;225&quot; src=&quot;http://www.hartz4all.de/blog/uploads/Stahltrger.jpg&quot; width=&quot;226&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Leistungsträger (Symbolfoto)&lt;br /&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/gerrit/151003236/&quot;&gt;Gerrit van Aaken&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;Wie aus abgehörtem Flurfunk hervorgeht, verweigert Liechtenstein momentan trotz Einschüchterungsversuchen deutscher Top-Politiker jegliche Zusammenarbeit bei den Ermittlungen. Geheime Geheiminformationen, die geheim sind, konnten von &lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; für eine nicht näher genannte Summe auf eBay ersteigert werden und belegen eindeutig, dass sich als Reaktion auf diesen politischen und finanziellen Skandal zurzeit schwere Bundeswehreinheiten auf einen Einmarsch in Liechtenstein vorbereiten. Dem BND liegen nach Erstellen entsprechend gefälschter Dokumente nun zudem authentische Dokumente vor, die zweifelsfrei Liechtensteins finanzielle Unterstützung und Zusammenarbeit mit al-Qaida beweisen. Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte, die zuvor an der Jagd Bin Ladens beteiligt waren, sollen nun für das Verfolgen von Steuerflüchtlingen eingesetzt werden.&lt;/p&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt; bedauert das Vorgehen der Bundes- und Ermittlungsbehörden, da sich die gegenwärtigen Ermittlungen nicht gegen ALGII-Empfänger, arabisch aussehende Menschen, linke Soziologen, Studenten oder Globalisierungskritiker richten, sondern gegen Unschuldige!&lt;/p&gt;&lt;p dir=&quot;ltr&quot; align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;em&gt;Hartz4all&lt;/em&gt;-Tipp an steuerflüchtige Leistungsträger: Bewegen Sie Ihr Geld aus Liechtenstein, es unterliegt bald deutscher Finanzgesetzgebung!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 Feb 2008 13:21:59 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.hartz4all.de/blog/archives/130-guid.html</guid>
    <category>Liechtenstein</category>
<category>Peer Steinbrück</category>
<category>Politik</category>
<category>Steuerhinterziehung</category>

</item>

</channel>
</rss>